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Der Bebauungsplan Lindenstrasse ist die Grundlage für bauliche Erneuerungen und Aufwertungen im Quartier. Der Grosse Stadtrat hat den Bebauungsplan und die entsprechenden Änderungen der Bau- und Zonenordnung Littau mit Bericht und Antrag 11/2021 vom 10. Juni 2021 beschlossen. Nach Ablauf der Referendumsfrist wird der Bebauungsplan Lindenstrasse und die Änderungen der Bau- und Zonenordnung Littau zur Genehmigung beim Kanton eingegeben.

Neue Gastronomieangebote, ein provisorischer Fluhmühlepark, ein Büro für die Quartierarbeit Frauencafé, Spielnachmittage für Kinder, Urban Gardening und alle Jahre ein Quartierfest – seit 2010 führt die Stadt zusammen mit den Grundeigentümerinnen, Grundeigentümern und der Bevölkerung Projekte zur Aufwertung des Gebietes Fluhmühle-Lindenstrasse durch. Die städtebauliche Entwicklung hingegen ist ins Stocken geraten. Der heutige Zustand entspricht nicht mehr den planungsrechtlichen Bestimmungen. Erneuerungen werden daher nur verhalten oder gar nicht angegangen.

Um im Quartier eine bauliche Erneuerung und Aufwertung zu ermöglichen, hat der Stadtrat zusammen mit den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern einen Bebauungsplan für das Gebiet rund um die Lindenstrasse erarbeitet. Ursprünglich war vorgesehen, auch die Fluhmühle in den Bebauungsplan zu integrieren. Da der Zeitpunkt für bauliche Festlegungen für einige Grundeigentümer zu früh war, hat der Stadtrat entschieden, den Bebauungsplan auf die Lindenstrasse zu begrenzen. Er ist die Grundlage, dass neue Wohn- und Arbeitsflächen entstehen können. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass bei den baulichen Veränderungen die Bedürfnisse der multikulturellen Bevölkerung, des lokalen Kleingewerbes und des Kreativmilieus einfliessen.

Vorgesehen ist unter anderem ein neuer Platz neben dem Restaurant Schlüssel. Damit der Lindenplatz realisiert werden kann, müssen aber zuerst Lösungen für die heute dort parkierten Autos gefunden werden. Eine Möglichkeit wäre eine Sammelparkierungsanlage unter dem Platz, die mit dem Bebauungsplan ermöglicht wird.

Umgestaltung Lindenstrasse

Geplant ist auch, den Spielplatz an der Lindenstrasse aufzuwerten. Die Lindenstrasse selber soll zu einer Begegnungszone umgestaltet werden. Baubeginn ist allerdings frühestens 2023, wenn die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse zum grössten Teil abgeschlossen sind. Denn aus verkehrlichen Gründen können die beiden Baustellen nicht gleichzeitig geführt werden. Die Hauptstrasse zwischen Reussbühl und Kreuzstutz wird zurzeit saniert und verbreitert, damit Radwege und in Richtung Emmenbrücke eine Busspur realisiert werden können. Dazu wurde unter anderem die Reussthalmauer durch eine 22 Meter hohe Stützmauer ersetzt.

Quartierpark Fluhmühle

Die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse haben auch Auswirkungen auf den Fluhmühlepark. Denn das Grundstück auf dem sich der Park befindet, wird seit Januar 2021 als Baustelleninstallationsplatz benötigt. Die Stadt hat sich deshalb für einen Ersatz eingesetzt. Da der ursprünglich geplante grosszügige Park in der Fluhmühle aufgrund unterschiedlicher Entwicklungsvorstellungen der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer vorläufig nicht realisiert werden kann, will die Stadt im Bereich der Bahnunterführung von der Fluhmühle zur Lindenstrasse einen Park in reduzierter Form realisieren. Der Grosse Stadtrat wird voraussichtlich Ende 2021 über den Baukredit entscheiden. Läuft alles nach Plan, könnte der Park im Herbst 2022 realisiert werden.

Verbindliche Unterlagen

2-01 Änderungsplan Zonenplanänderung Z39 Stadtteil Littau: Lindenstrasse

2-02 Änderungen Bau- und Zonenreglement Littau

2-03 Änderungsplan Bebauungsplan 1:1'000 B 141.1 Lindenstrasse

2-04 Änderungen Sonderbauvorschriften B 141.1 Lindenstrasse

Orientierende Unterlagen

2-05 Zonenplan nach Änderung 739

2-06 Geologisches Gutachten Keller + Lorenz AG vom 21.3.2019

2-07 Planungsbericht

 

 

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