Alter & Gesundheit

Viele Menschen erfreuen sich nach der Pensionierung nach wie vor guter Gesundheit und möchten weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Aufgabe der städtischen Abteilung Alter und Gesundheit (AGES) ist es, Bindeglied zwischen der alternden Gesellschaft und der Politik zu sein. Die Teilnahme der älteren Menschen soll ermöglicht und deren Lebensqualität erhalten bleiben. Dies beinhaltet die Steuerung, Gestaltung und Mitfinanzierung von Unterstützungs- und Pflegeleistungen sowie ein Engagement für eine hohe Wohn- und Lebensqualität der Generation 60plus-Bevölkerung.

In den letzten Jahren sind aufgrund der demografischen Entwicklung, insbesondere aber wegen der Neuordnung der Pflegefinanzierung, die Anforderungen an die Gemeinden im Bereich Alter und Pflege gestiegen. AGES hat den Auftrag, die nötigen Planungsgrundlagen für eine angemessene Versorgung zu erarbeiten und gemeinsam mit anderen Gemeinden, Fachinstitutionen und Leistungsanbietern Innovation zu ermöglichen.

Die Stadt Luzern vergütet jährlich rund 37 Mio. Franken an Pflegerestkostenbeiträgen. Zum einen gilt es, die Auszahlung dieser Beiträge mit den nötigen Kontrollen vorzunehmen. Zum anderen unterhält die Stadt Luzern mit zahlreichen privaten Betagtenzentren, Spitexorganisationen und freischaffenden Pflegefachleuten Leistungsvereinbarungen, welche jeweils ausgehandelt und kontrolliert werden müssen.

Wichtig ist, dass die älteren Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Luzern so lange wie möglich selbstständig und selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung wohnen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Daher engagiert sich die Abteilung besonders im Bereich des selbstbestimmten Wohnens im Alter.

Wichtige Adressen für die ältere Bevölkerung von Luzern sind unter folgendem Link aufgelistet: http://www.luzern60plus.ch/wichtige-adressen/

Fachstelle für Altersfragen
Die Fachstelle für Altersfragen ist Teil der Dienstabteilung Alter und Gesundheit (AGES).

Altern in Luzern

Die Stadt Luzern will die ältere Generation in Gesellschaft und Politik einbeziehen. Die Luzerner Alterspolitik soll partizipativ, generationenübergreifend und quartiernah sein. So sah es das 2011 erarbeitete Entwicklungskonzept „Altern in Luzern“ vor. Das Konzept war Basis des gleichnamigen Projektes „Altern in Luzern“, in dessen Rahmen 2012 bis 2016 zahlreiche Projekte und Veranstaltungen durchgeführt wurden. Das Projekt war auf vier Jahre angelegt und wurde im Februar 2016 abgeschlossen.

Die Stadt Luzern führt über die Fachstelle für Altersfragen, Abteilung Alter und Gesundheit der Sozialdirektion der Stadt Luzern, die Projekte und Veranstaltungen aus „Altern in Luzern“ in enger Zusammenarbeit mit dem Forum Luzern60plus weiter.

Eines der Teilprojekte aus „Altern in Luzern“ war das „altersfreundliche Quartier", das die soziale Teilhabe der älteren Generation stärken und den älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten Quartier ermöglichen soll. So sind im Quartier Tribschen-Langensand der Generationenpark und das Erzählcafé oder im Wesemlin das Querbeet (Gärtnern mit Kindern) und der Bücherschrank entstanden. Diese Projekte wurden durch das Engagement der Quartierbewohnerinnen und –bewohner und Freiwilligen der Generation 60plus ermöglicht. Mit einem Förderprojekt unterstützte die Age Stiftung diese neue Ausrichtung der Alterspolitik und ermöglichte eine Publikation über das altersgerechte Quartier.
Bericht Altersgerechtes Quartier

Mit dem Marktplatz 60plus, der jedes Frühjahr in der Kornschütte stattfindet, ist eine Plattform für das zivilgesellschaftliche Engagement geschaffen worden, an dem gegen 30 Institutionen für die Freiwilligenarbeit werben. Mit den Lesementoren wurde ein intergeneratives Projekt gestartet, das die Leselust der Primarschülerinnen und Primarschüler fördern, die Integration stärken und gleichzeitig den persönlichen Kontakt unter den Generationen ermöglichen will. Ab 2016 werden die beschriebenen und neu entwickelte Projekte über die Fachstelle für Altersfragen weiter geführt.

Eine Schlüsselstelle in diesem Bereich nahm und nimmt die Internetplattform http://www.luzern60plus.ch/ ein. Sie zeigt auf, wo zivilgesellschaftliches Engagement für ältere Menschen in der Stadt möglich ist und bietet Informationen und aktuelle News und Fakten für alle Fragen rund ums Älterwerden in Luzern. Zudem liefern ein alle drei bis vier Wochen erscheinender Newsletter und der club@luzern60plus Information, Austausch und Hinweise zu kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen. Wer sich freiwillig engagieren möchte, kann sich unter ‹sich engagieren› über die vielfältigen Möglichkeiten, tätig zu werden, informieren. Unter der Rubrik ‹wichtige Adressen› findet man alle Anbieter rund um die Themen Gesundheit, Pflege, Betreuung, Wohnen, Bildung, Bewegung.

http://www.luzern60plus.ch/
Age Stiftung

Freiwilligenarbeit
Folgende Organisationen vermitteln Freiwillige. Wenn Sie sich für eine Tätigkeit interessieren, kontaktieren Sie bitte direkt die Anbieter.
Wichtigste Vermittlungsstellen und Anbieter von Freiwilligenangeboten:

Win60plus - Pro Senectute Kanton Luzern
Vermittlung von Freiwilligenjobs für die Generation 60plus
www.win60plus.ch

Zeitgut - Genossenschaft
Vermittlung und Betreuung von Freiwilli­gentandems nach einem Zeitgutschrif­ten­system
www.zeitgut.org

Caritas Luzern - Verein
Freiwilligenjobs und Weiterbildungsangebote, z. B. „Beglei­tung in der letzten Lebensphase“
www.caritas-luzern.ch

Schweizerisches Rotes Kreuz - Verein
Freiwilligenjobs: Fahrdienste, Notruf­systeme, Besuchs- und Begleit­dienst
www.srk-luzern.ch

Katholische Kirche Stadt Luzern - Öffentl.-rechtl. Körperschaft
Besuchsdienst: Vermittlung von Freiwil­ligen
www.kathluzern.ch

Besuchsdienst Innerschweiz - Stiftung
Besuchsdienst: Vermittlung von Personen, welche eine IV-Rente aus psychischen oder psychosomatischen Gründen bezie­hen und Arbeitsbedingungen in einem geschützten Rahmen suchen.
www.besuchsdienst-is.ch

Benevol - Verein
Fachstelle für Freiwilligenarbeit, Vermittlung von Freiwilligenjobs
www.benevol-luzern.ch/

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Pflegefinanzierung Alters- und Pflegeheime

Die optimale Betreuung der pflegebedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner ist der Stadt Luzern ein wichtiges Anliegen. Sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich besteht in Stadt und Kanton Luzern eine grosse Auswahl an Anbietern von Pflege- und Betreuungsdienstleistungen. Am Standort Luzern sind fünf Betagtenzentren der Viva Luzern AG (eigenständiges Unternehmen im Eigentum der Stadt Luzern) sowie weitere acht Alters- und Pflegeheime vertreten, die verschiedene Pflege- und Betreuungsbedürfnisse abdecken. Im ambulanten Bereich übernimmt die Spitex Stadt Luzern (www.spitex-luzern.ch) ihre Aufgaben im Auftrag der Stadt Luzern. Daneben gibt es einige private Spitex-Institutionen, mit welchen die Stadt Luzern Leistungsvereinbarungen getroffen hat.

Gemäss der 2011 eingeführten neuen Pflegefinanzierung übernimmt die öffentliche Hand denjenigen Teil der ärztlich verordneten Pflegekosten, die nicht durch die Beiträge der obligatorischen Krankenversicherung sowie die Beiträge der Bewohner/innen abgedeckt sind (Restfinanzierungsbeiträge gemäss §§ 7 und 8 des Pflegefinanzierungsgesetzes).

Die Heime melden der Stadt Luzern den Eintritt eines Bewohners/einer Bewohnerin via Kontaktformular. Das Team Pflegefinanzierung prüft den Wohnsitz und erteilt dem Heim innert 5 Arbeitstagen Kostengutsprache.

Wir empfehlen den Heimen, sich die Restfinanzierungsbeiträge von den Bewohnern/Bewohnerinnen abtreten zu lassen. Sie finden auf unserer Webseite eine Muster-Abtretungserklärung.

Die Heime senden uns einmal pro Monat eine Sammelrechnung, auf welcher die Bewohner/Bewohnerinnen namentlich und mit dem Betrag der Restfinanzierung aufgeführt sind. Wir prüfen diese Sammelrechnungen und begleichen diese innert 30 Tagen.

2 Formulare angezeigt
  • Abtretungserklärung (Pflegefinanzierung)
  • Gesuch um Kostengutsprache für Altersheime (Pflegefinanzierung)
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Pflegefinanzierung Spitex-Organisationen

Der Stadt Luzern ist es ein wichtiges Anliegen, dass pflegebedürftige Personen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Diesem Bedürfnis kommen Spitexorganisationen und selbstständig tätige Pflegefachpersonen nach. Deren Dienstleistungen ermöglichen es vielen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Luzern, sich bis ins hohe Alter zu Hause pflegen und betreuen zu lassen. Neben der städtischen Spitexorganisation (www.spitex-luzern.ch) gibt es einige private Spitex-Institutionen, mit welchen die Stadt Luzern Leistungsvereinbarungen abgeschlossen hat.

Gemäss der 2011 eingeführten neuen Pflegefinanzierung übernimmt die öffentliche Hand denjenigen Teil der ärztlich verordneten Pflegekosten, die nicht durch die Beiträge der obligatorischen Krankenversicherung sowie die Beiträge der Leistungsbezüger (Kunden/Patienten) abgedeckt sind (Restfinanzierungsbeiträge gemäss §§ 7 und 8 des Pflegefinanzierungsgesetzes).

Die Spitex-Organisationen melden der Stadt Luzern die Aufnahme eines Kunden/einer Kundin via Kontaktformular. Das Team Pflegefinanzierung prüft den Wohnsitz und erteilt der Spitex-Organisation innert 5 Arbeitstagen Kostengutsprache.

Wir empfehlen den Spitex-Organisationen, sich die Restfinanzierungsbeiträge von den Kunden/Kundinnen abtreten zu lassen. Sie finden auf unserer Webseite eine Muster-Abtretungserklärung.

Die Spitex-Organisationen senden uns einmal pro Monat eine Sammelrechnung, auf der die Kunden/Kundinnen namentlich und mit dem Betrag der Restfinanzierung aufgeführt sind. Wir prüfen diese Sammelrechnungen und begleichen sie innert 30 Tagen.

Doppelte Patientenpauschale:
Jede/r Kunde/Kundin muss die maximale Patientenpauschale pro Tag nur einmal ausrichten. Wenn mehrere Institutionen am selben Tag die Kundin/den Kunden besuchen, kann die/der Kundin/Kunde den Teil der Patientenpauschale zurückfordern, welcher den Maximalen Tagessatz überschreitet. Sie können dazu das Formular „Rückforderungsbeleg doppelte Patientenpauschale“ einreichen.

4 Formulare angezeigt
  • Abrechnung Spitex (Pflegefinanzierung)
  • Abtretungserklärung (Pflegefinanzierung), Word-Format
  • Gesuch Rückforderung doppelte Patientenpauschale
  • Gesuch um Kostengutsprache für Spitex-Organisationen (Pflegefinanzierung)
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Viva Luzern AG

Die städtischen Heime und Alterssiedlungen sind seit dem 1. Januar 2015 ein eigenständiges Unternehmen mit dem Namen Viva Luzern. Viva Luzern ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Eigentum der Stadt Luzern.

Geschäftsstelle
Viva Luzern AG
Schützenstrasse 4
6003 Luzern

Telefon 041 612 70 00
E-Mail info@vivaluzern.ch
Web: www.vivaluzern.ch

Gastronomie Eichhof:
Sie finden alle Informationen zur Gastronomie Eichhof auf der Website von Viva Luzern:
+ Events und Catering

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