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In Luzern zu wohnen soll für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv bleiben. Für dieses Ziel setzt sich der Stadtrat mit seiner Wohnraumpolitik ein und fördert im Speziellen den gemeinnützigen Wohnungsbau.

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Wohnraumstrategie

In der Wohnraumversorgung der Stadt Luzern stellen Themen wie die Bezahlbarkeit von Wohnraum für alle, sich verändernde Wohnbedürfnisse, ressourcenschonende Siedlungs- und Bauformen oder der steigende Wohnflächenbedarf aktuelle Herausforderungen dar. Mit der städtischen Wohnraumpolitik möchte der Stadtrat diese Herausforderungen entschieden angehen und gute Rahmenbedingungen für ein vielfältiges Wohnungsangebot für alle Bevölkerungsgruppen schaffen. Damit sollen die soziale Durchmischung und die hohe Lebensqualität in der Stadt Luzern erhalten und weiter gefördert werden. Massnahmen und Ziele wurden im B+A 15/2024 «Städtische Wohnraumpolitik IV. 2. Controllingbericht» aufgezeigt.

Aktuell sieht der Stadtrat eine Weiterentwicklung der Wohnraumpolitik vor. Vier neue Massnahmen sollen eingeführt werden: die Gründung der Stiftung «Wohnraum für alle», der Kauf und die Vermietung von Wohnungen durch die Stadt, die Vergabe von Darlehen für gemeinnützige Wohnbauträger sowie die Einführung eines städtischen Vorkaufsrechts zur Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Die neuen Massnahmen werden in den Gegenvorschlägen zur Initiative «Wohnrauminitiative: Aktive Bodenpolitik zur Förderung von zahlbarem Wohnraum» (B+A 46/2025) wie auch zur Initiative «Wohnraum für die Menschen statt Profite für Spekulant*innen» (B+A 45/2025) aufgezeigt, welche der Stadtrat beide ablehnt. Mit den Gegenvorschlägen will der Stadtrat das neue Ziel erreichen, dass bis 2048 18 Prozent der Wohnungen in der Stadt Luzern gemeinnützig sind. Er betont damit, dass ein deutlich stärkerer Effort verschiedener Akteure als bisher nötig ist, um preisgünstigen Wohnraum zu erhalten und zu schaffen. Über die Initiativen und Gegenvorschläge wird voraussichtlich im Verlaufe vom 2026 eine Volksabstimmung stattfinden.

Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum

Ausserdem beantragt der Stadtrat aufgrund des dringenden Handlungsbedarfs und der schwindenden Zahl preisgünstiger Wohnungen die Unterstellung unter das kantonale Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum. Der Stadtrat hat das entsprechende Reglement so ausgearbeitet, dass damit ausdrücklich missbräuchliche Mietzinsaufschläge verhindert und Leerkündigungen reduziert werden können. Normale Sanierungen und faire Mietzinserhöhungen bleiben weiterhin möglich. Der Stadtrat beantragt eine Unterstellung per 01.01.2027.

Städtische Arealentwicklungen

Eine weiterhin zentrale Massnahme der städtischen Wohnraumpolitik ist die Abgabe städtischer Areale im Baurecht. In den letzten Jahren konnten fünf städtische Areale im Baurecht an gemeinnützige Genossenschaften abgegeben werden: Obere Bernstrasse, Industriestrasse, Eichwaldstrasse, Hochhüsliweid und Staffelntäli (laufend). Der Stadtrat will in den nächsten Jahren zahlreiche weitere städtische Areale im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträgerschaften ausschreiben.

Wichtige Akteure

Wichtige Akteure im gemeinnützigen Wohnungsbau sind insbesondere Wohn- und Baugenossenschaften. Aktuell sind auf dem Stadtgebiet Luzern rund 30 Wohn- und Baugenossenschaften aktiv. Das G-NetExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. ist das Netzwerk der gemeinnützigen Wohnbauträger der Stadt Luzern.

Mit einem Klick auf diese Karte erfahren Sie, wo in der Stadt Luzern gemeinnützige Wohnungen bestehen und welche Projekte geplant werden:

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Wichtige statistische Kennzahlen zur Wohnraumpolitik des Stadtrates sind in diesem statistischen Bericht verfügbar. Im Bericht zum Wohnen im Alter finden Sie Angaben zur Situation des Alterswohnangebots in den verschiedenen Quartieren der Stadt Luzern.

 

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In Luzern zu wohnen soll für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv bleiben. Für dieses Ziel setzt sich der Stadtrat mit seiner Wohnraumpolitik ein.

In Luzern zu wohnen soll für alle Bevölkerungsgruppen attraktiv bleiben. Für dieses Ziel setzt sich der Stadtrat mit seiner Wohnraumpolitik ein und fördert im Speziellen den gemeinnützigem Wohnungsbau.