Die Stadt Luzern setzt sich ein für eine Kultur der Offenheit und des Respekts, in der Diskriminierung und Rassismus nicht toleriert wird. Mit vielen anderen Städten der Welt setzt die Stadt Luzern ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung und für mehr Respekt und Toleranz.
Die Stadt Luzern geht bei ihrem Rassismusverständnis vom Ansatz der nationalen Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.und der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus aus. Dieser Ansatz geht über das Strafrecht hinaus und beschreibt jede Handlung oder Praxis als rassistische Diskriminierung, die Menschen aufgrund äusserlicher Merkmale, ethnischer Herkunft, kultureller Merkmale und/oder religiöser Zugehörigkeit ungerechtfertigt benachteiligt, demütigt, bedroht oder gar an Leib und Leben gefährdet.
Rassistische Diskriminierung ist nicht immer bewusst oder ideologisch motiviert. Sie kann absichtlich geschehen, oft aber auch unabsichtlich erfolgen. Rassistische Diskriminierungen können sich in Bereichen wie Arbeit, Wohnen oder Gesundheit als gesellschaftlich verankerte Benachteiligungen und Ausgrenzungen zeigen (struktureller oder institutioneller Rassismus). Auch im Alltag können Worte oder Handlungen unbeabsichtigt eine rassistische Wirkung auf Betroffene haben.
Es gibt verschiedene Formen von Rassismus, wie zum Beispiel Anti-Schwarzer Rassismus, antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus oder Antiziganismus. Diese stehen jeweils in einem bestimmten historischen Kontext, der bei der Präventionsarbeit und beim Kampf gegen Rassismus berücksichtigt werden sollte. Die Eidgenössische Fachstelle für Rassismusbekämpfung hat dazu eine hilfreiche Sammlung Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.von Arbeitsdefinitionen und weiterführenden Informationen erstellt.
Die Stadt Luzern bietet den Mitarbeitenden der Verwaltung Sensibilisierungs-Veranstaltungen zum Schutz vor rassistischer Diskriminierung und im Umgang mit Vielfalt an.
Die Stadt Luzern ist Teil des Netzwerks "rassismuskritische Schule" zur Sensibilisierung von Lehrpersonen.
Mit der Aktionswoche gegen Rassismus zeigt die Stadt Luzern Haltung und engagiert sich gemeinsam mit Partnerorganisationen gegen jegliche Form von rassistischer Diskriminierung. Wir stehen für Respekt und eine solidarische Gesellschaft ein. Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Rassismus führt die Stadt Luzern als beauftragte Stelle jährlich eine Aktion mit Schwerpunktthema Rassismus und Integration durch. Diese wird durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRBExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. mit einem Projektförderbeitrag unterstützt.
Die diesjährige Aktion zum Tag gegen Rassismus sensibilisiert zu antimuslimischem Rassismus und setzt ein Zeichen gegen rassistische Denk- und Verhaltensweisen gegenüber Muslim*innen oder Personen, die als Muslim*innen gelesen werden:
"Antimuslimischer Rassismus in der Schweiz: Ein Dialog zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaft und Betroffenen"
Zeit: Dienstag, 24. März 2026, 17-20 Uhr
Ort: Dzemat der islamischen Gemeinschaft Luzern, Emmenweidstrasse 4, 6020 Emmenbrücke
In einem Fachreferat der Soziologin Dr. Noemi Trucco erfahren Sie mehr über die Formen, Ursachen und Folgen von antimuslimischem Rassismus. In der anschliessenden Podiumsdiskussion spricht Dr. Andreas Tunger-Zanetti vom Zentrum Religionsforschung mit betroffenen Personen. Interessierte sind eingeladen, vor dem theoretischen Input an einer Führung durch die Moschee teilzunehmen.
Die aufgeführten Anlaufstellen bieten Ressourcen und weiterführende Informationen, welche eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus ermöglichen und Betroffenen sowie Fachpersonen konkrete Hilfestellungen bieten.
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