Neu erschienen: «Das Grün. Der See. Die Gärten» von Linus Ruegge
In der von Stadtarchiv herausgegebenen Reihe «Luzern im Wandel der Zeiten» ist im September 2026 der neue Band «Das Grün. Der See. Die Gärten. Urbane Natur in Luzern von der Belle Époque bis in die 1960er-Jahre» von Linus Ruegge erschienen.
Nicht Fabriken haben die Stadt Luzern gross gemacht, sondern Berge, Hügel, Bäume und der See. Die Nähe zu den Alpen und die Aussicht am Vierwaldstättersee machten Luzern nach dem Anschluss an Europas Bahnnetz 1859 zu einem Tourismusort ersten Rangs. Die Stadt wuchs rasant und versuchte zugleich die grüne Umgebung zu bewahren. Linus Ruegge zeichnet diese Bemühungen durch die Blüte- und Krisenzeiten des 20. Jahrhunderts nach. Wir lernen den Stadtgärtner Xaver Schlapfer kennen, der Palmen an der Seepromenade pflanzt, und trauern mit Heimatschützern um verloren gegangene Schilfgürtel. Wir verfolgen, wie sich der Rotsee von der Kloake zum Idyll für eine selbstbewusste Quartierbevölkerung wandelte, und wie Arbeiterinnen und Arbeiter in ihren Kleingärten zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinschaft wurden. Der Autor nimmt die vielfältigen Beziehungen Luzerns zur Natur in den Blick und schreibt eine neuartige Stadtgeschichte, die das scheinbar Nebensächliche ins Zentrum rückt.
Linus Ruegge ist am Bireggwald und mit Blick auf das überbaute Schönbühlried aufgewachsen. Er studierte Geschichte, Geografie und Soziologie. Sein Buch basiert auf seinen Forschungen an der Universität Basel.
Der Band ist im Verlag Hier und JetztExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. erschienen und im Buchhandel erhältlich. Er kann auch beim Stadtarchiv bestellt werden (Fr. 44.00 plus Porto/Versand).
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