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Seit der Fusion der Stadt Luzern mit der ehemaligen Gemeinde Littau im Jahr 2010 gibt es auf dem Stadtgebiet zwei Bau- und Zonenordnungen (BZO): Die BZO Littau aus dem Jahr 2009 und die BZO Luzern aus dem Jahr 2013. Zurzeit werden die Bau- und Zonenordnungen der Stadtteile Littau und Luzern zu einer einheitlichen Bau- und Zonenordnung zusammengeführt. Aktuell liegt der Entwurf des neuen Zonenplanes bzw. des neuen Bau- und Zonenreglements vor. Dazu findet vom 19. Oktober bis 10. Dezember 2021 eine öffentliche Mitwirkung statt.

Alle Unterlagen finden Sie ab 19. Oktober 2021 unter www.dialogluzern.ch/bzo.

Mit dem B+A 26/2015 wurde die Zusammenführung der beiden Bau- und Zonenordnungen (BZO) der Stadtteile Littau und Luzern beschlossen und ein Rahmenkredit für den gesamten Zusammenführungsprozess (Phasen 1-3) von 1,7 Mio. Franken gesprochen. Die BZO ist neben der Gemeindestrategie, dem Legislaturprogramm und dem Aufgaben- und Finanzplan (AFP) eines der wichtigsten strategischen Führungsinstrumente der Stadt Luzern. Sie bildet die Grundlage für die baulich-räumliche Entwicklung der Stadt.

Um die Planbeständigkeit der BZO Luzern sicherzustellen, werden für den Stadtteil Luzern im Rahmen des Zusammenführungsprozesses nur Anpassungen an die übergeordneten Vorgaben vorgenommen. Es finden keine Um- und Aufzonungen statt, welche nicht im öffentlichen Interesse liegen. Im Stadtteil Littau hingegen wird eine Gesamtrevision durchgeführt.

In der ersten Phase (2016-2018) im Zusammenführungsprozess der beiden Bau- und Zonenordnungen wurde das Raumentwicklungskonzept 2018 erarbeitet. Es stellt die Gesamtsicht zur räumlichen Entwicklung über das Stadtgebiet sicher und zeigt auf, wie die durch das Wachstum notwendige Innenentwicklung der Stadt Luzern in den nächsten 15 Jahren unter Wahrung und Weiterentwicklung der hohen Lebens- und Wohnqualität stattfinden soll.

Die grundeigentümerverbindliche Umsetzung des Raumentwicklungskonzepts im Rahmen der Nutzungsplanung erfolgte in der zweiten Phase (2018-2020). Der daraus resultierende Entwurf der Bau- und Zonenordnung durchläuft nun in der dritten Phase (2020-2023) das Genehmigungsverfahren. Bis Ende 2021 liegen die Resultate der kantonalen Vorprüfung und der öffentlichen Mitwirkung vor, sodass der Entwurf in der ersten Jahreshälfte 2022 entsprechend überarbeitet und angepasst werden kann. Die öffentliche Auflage, im Rahmen derer alle Betroffenen eine Einsprachemöglichkeit haben, soll im Herbst 2022 erfolgen. Nach Einspracheverhandlungen, dem Erlass durch den Grossen Stadtrat und einer Volksabstimmung erfolgt die Genehmigung und Behandlung allfälliger Beschwerden durch den Regierungsrat. Ziel ist eine Rechtskraft der neuen BZO Ende 2023.

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