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Der St.-Karli-Quai weist mit seiner südexponierten Lage direkt an der Reuss ein grosses Potenzial für fussgängerorientierte Nutzungen auf. Dieses Potenzial wird heute aufgrund des verkehrsorientierten Charakters nur schlecht genutzt. Ein Betriebs- und Gestaltungskonzept soll Aufwertungsmöglichkeiten zeigen und als Grundlage für weitere Projektierungsschritte dienen.

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«Der öffentliche Raum ist ein wesentliches Element der Stadtentwicklung. Vielseitig nutzbare, zugängliche und qualitätsvoll gestaltete öffentliche Stadträume sind zentral für eine hohe Lebensqualität in der Stadt. Daher ist eine zielgerichtete Planung zur ganzheitlichen Raumentwicklung verpflichtend um die städtebauliche Qualität des innerstädtischen Raums zu erhalten und zu erhöhen»

Mit dieser zentralen Botschaft wurde im Rahmen des Berichts und Antrags (B+A 3/2019) zur Stadtraumstrategie u.a. die Projekte zur Neugestaltung des St.-Karli-Quais definiert. Insgesamt wurde eine gesamtstädtische Strategie zur Nutzung und Gestaltung der öffentlichen Stadträume erarbeitet und dadurch diverse weitere Projektinitiierungen angestossen.

Innerhalb der Stadtraumstrategie werden die wesentlichen Ziele zur zukunftsweisenden Gestaltung des innerstädtischen Raumes aufgezeigt. Es soll eine vielfältige Nutzung mit einem niederschwelligen Zugang sowie kurze Wege zu den öffentlichen Räumen geschaffen werden. Durch eine Zusammenführung der verschiedenen Anspruchsgruppen sollen Synergien genutzt und vielseitige Begegnungsräume geschaffen werden. Hierbei müssen bei der Gestaltung des öffentlichen Stadtraums neben verkehrlichen Rahmenbedingungen, u. a. die Gewährleistung der Erreichbarkeit und die Attraktivitätssteigerung der Verkehrsmittel, auch die stadträumlichen Anforderungen und gesellschaftlichen Bedürfnisse berücksichtigt und untereinander abgewogen (z. B. Verkehr, Logistik, Aufenthalt, Stadtklima/Hitzeminderung, Alltagsnutzungen, Veranstaltungen) werden.

Mit dem vorliegenden Projekt soll nun der St.-Karli-Quai im Rahmen eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts (BGK) vertieft untersucht werden. In einem ersten Schritt sollen die Nutzungsansprüche und Ziele definiert und dann im BGK der Handlungsspielraum mittels einem Variantenstudium ausgelotet werden. Die daraus folgende, technisch und rechtlich machbare Bestvariante dient in der folgenden Planungsphase (Projektierung) als Grundlage.

Das BGK wurde bis Ende 2024 erarbeitet. Dieses hat gezeigt, dass eine effektive Aufwertung nur möglich ist, wenn ebenfalls grossräumig die Randbedingungen für die Zu- und Wegfahrten ins Gebiet mitbetrachtet werden. Deshalb müssen in einem nächsten Schritt diese Randbedingungen und Auswirkungen mittels eines Verkehrskonzepts erarbeitet werden. Da sich die Randbedingungen mit den geplanten Senkpolleranlagen in der Altstadt wiederum ändern werden, wird mit der Erarbeitung dieses Konzepts momentan zugewartet. 

Termine

Was

Termin

Betriebs- und Gestaltungskonzept

2023 - 2024

Projektierung

2027 - 2028

Ausschreibung und Ausführung

2029 - 2030

Finanzierung

Für die Erarbeitung des Betriebs- und Gestaltungskonzepts wurde ein Budgetkredit von 250'000.- CHF im Februar 2023 durch den Vorsteher der Umwelt- und Mobilitätsdirektion bewilligt.

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