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17. November 2016
Das Anhalte- und Parkregime für Cars auf dem Schwanen- und auf dem Löwenplatz hat sich bewährt. Der Stadtrat hat deshalb entschieden, es definitiv einzuführen. Zudem sollen am Alpenquai und im Brüelmoos mehr Carparkplätze angeboten und ein Parkleitsystem für Cars eingeführt werden.
Seit 1. Mai 2015 gilt ein neues Parkregime auf dem Schwanen- und Löwenplatz. Reisebusse dürfen in der Zeit von 17 bis 20 Uhr den Schwanenplatz nur anfahren, um Personen aussteigen zu lassen. Auf dem Carparkplatz Löwenplatz ist von 16 bis 20 Uhr das Parkieren untersagt. Er darf nur für das Ein- und Aussteigenlassen von Reisecartouristen verwendet werden. Diese Einschränkungen auf den beiden Plätzen gelten jeweils vom 1. Mai bis 31. Oktober und werden durch Verkehrsdienste unterstützt.

Weniger Verkehrsbehinderungen
Der Stadtrat hat das zweijährige Pilotprojekt ausgewertet und entschieden, es definitiv einzuführen. Mit dem neuen Regime konnte die Aufenthaltszeit der Cars am Schwanen- und am Löwenplatz gesenkt werden, was zu einem rascheren Wechsel der Reisebusse auf den beiden Plätzen führte. Trotz höherer Frequenzen konnten die Verkehrsbehinderungen auf dem angrenzenden Strassennetz und für die Passanten reduziert werden. Von grosser Wichtigkeit ist in diesem Zusammenhang der Verkehrsdienst der Securitas auf den beiden Plätzen, der durch die angrenzenden Geschäftsbetriebe finanziert wird.

Mehr Parkplätze und ein Parkleitsystem
Mit der definitiven Einführung des Anhalte- und Parkregimes auf dem Schwanen- und auf dem Löwenplatz hat der Stadtrat weitere Massnahmen beschlossen: Die Carparkplätze am Alpenquai und im Brüelmoos werden erweitert. Dazu werden heute nur teilweise ausgelastete Parkplätze für Personenwagen in Parkplätze für Cars umgewandelt. So können künftig am Alpenquai zwei und im Brüelmoos voraussichtlich 10 bis 15 zusätzliche Parkplätze angeboten werden.

Der Carparkplatz Kasernenplatz, der von der Altstadt her gut erreichbar ist, dient künftig von 16 bis 20 Uhr als Caranhalteplatz. Damit kann für Reisegruppen, die nicht auf den Uhrentourismus ausgerichtet sind, eine Alternative zu Schwanen- und Löwenplatz angeboten werden. Mit der Realisierung eines Web-basierten Parkleitsystems für Cars soll der Suchverkehr verringert werden. Zudem prüft die Stadt Luzern zusammen mit der Luzern Tourismus AG die Schaffung einer zentralen Stelle „Reisecar-Management“. Sie soll ein Monitoring zum Carverkehr erarbeiten und die Informationsplattform für die Reisebusse pflegen.

Der Stadtrat und die involvierten Vertreterinnen und Vertreter der Quartiervereine Altstadt und Hochwacht, von Luzern Tourismus und des Detailhandels sind überzeugt, dass mit der Realisierung dieser kurzfristigen Massnahmen ein weiterer Schritt in Richtung Innenstadt-verträglicherer Carverkehr gemacht werden kann.

Parkhaus Musegg und Inseli-Initiative
Zurzeit erarbeitet der Stadtrat ein Konzept Carparkierung. Es soll weitere, vor allem mittel- und langfristige Massnahmen aufzeigen, mit denen der Carverkehr in der Innenstadt von Luzern reduziert oder zumindest siedlungsverträglicher gemacht werden kann. In diesem Zusammenhang werden auch die Auswirkungen des Parkhauses Musegg analysiert und überprüft, wie sich die allfällige Aufhebung des Carparkplatzes Inseli auswirkt. Die Jungsozialisten fordern mit einer Volksinitiative, dass das ganze Inseli als Grünfläche genutzt und der Carparkplatz entfernt wird. Ziel des Stadtrates ist es, dass Konzept Carparkierung bis im Frühling 2017 abzuschliessen.

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