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Das Tiefbauamt der Stadt Luzern erneuert in Zusammenarbeit mit ewl energie wasser luzern die Infrastruktur an der Bergstrasse. Ab der Bushaltestelle Bramberg bis hin zur Begegnungszone werden die vorhanden Werkleitungen und die Strasse ersetzt, damit die Versorgung und Erschliessung des Quartiers für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt ist.

Ausgangslage

Die Stadt Luzern betreibt eine Planungskoordination, in der der Sanierungsbedarf der gesamten öffentlichen und privaten Infrastruktur erfasst wird. Die Massnahmen werden nach Möglichkeit gebündelt und in einem Gesamtprojekt bearbeitet, um kosteneffizient und auch möglichst kompakt die anstehenden Arbeiten umzusetzen. Die Gesamtprojektleitung obliegt dem Tiefbauamt der Stadt Luzern.

Massnahmen

Das Gesamtprojekt umfasst die folgenden Teilprojekte:

  • Die Bushaltestelle Bramberg wird hindernisfrei ausgestaltet.
  • Die Kanalisation wird über weite Strecken ersetzt bzw. vergrössert.
  • Die Trinkwasserleitungen und die Erdgasverteilung werden teilweise erneuert.
  • Die Strasse wird grösstenteils ersetzt, weil die umfassenden Werkleitungsarbeiten bzw. die notwendigen Grabenaufbrüche die Strasse stark in Mitleidenschaft ziehen.
  • Die temporär eingerichtete Begegnungszone wird mit baulichen Elementen in ihren Endzustand überführt.
Perimeter Bergstrasse
Perimeter Bergstrasse

Die Bushaltestelle wird so umgebaut, dass sie neu dem Behindertengleichstellungsgesetz entspricht. Dadurch wird der Ein- und Ausstieg niveaugleich und somit für alle Passagiere deutlich komfortabler. Im ersten Abschnitt der Bergstrasse bis zur Kurve werden die Kanalisation sowie Gas- und Wasserleitungen erneuert. Letztere sind aufgrund ihres Alters zu ersetzen. Die Kanalisation muss erneuert werden, weil der Leitungsquerschnitt gemäss neuer Berechnungen teilweise zu klein ist. Die Strasse inklusive des nördlichen Trottoirs werden auf diesem Abschnitt komplett erneuert. Im Bereich der Kurve wird primär die Strasse saniert. Die Werkleitungen in diesem Abschnitt wurden bereits 2002 saniert. Im dritten Abschnitt wird die Kanalisation erneuert und die Leitungsführung etwas angepasst. Die Strasse wird im Bereich der Werkleitungsarbeiten komplett ersetzt. Dabei werden auch die baulichen Elemente der Begegnungszone definitiv umgesetzt. Entlang der ganzen Strasse werden die bestehenden Parkplätze mit kleinen Grünflächen abgegrenzt.

Termine

Was Termin
Ausarbeitung Bauprojekt Februar - Mai 2021
Öffentliche Planauflage Juni 2021
Erarbeitung Ausführungsprojekt Juni - September 2021
Baumeistersubmission Oktober - Dezember 2021
Realisierung März 2022 - Oktober 2022

Finanzierung

Die gesamten Aufwendungen für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund drei Millionen Franken:

  • Die Anpassung der Bushaltestelle wird über den bewilligten Kredit zur Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetztes (B+A 34/2018) finanziert.
  • Die Sanierung der Kanalisation wird über den Kredit der generelle Entwässerungsplanung finanziert.
  • Die Erneuerungen der Erdgas- und Wasserleitungen wird durch ewl finanziert. Die Erneuerung der Hausanschlussleitungen muss durch die Hauseigentümer übernommen werden.
  • Die Sanierung der Strasse durch das Strasseninspektorat muss noch finanziert werden. Die Ausgaben sind für 2022 in der Finanzplanung der Stadt berücksichtigt, der entsprechende Kredit, wie auch das Budget der Stadt muss noch durch den Grossen Stadtrat bewilligt werden.