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Ersatzstandort für den Carparkplatz Inseli

Aktuelles
Derzeit wird das Bauprojekt erarbeitet und die Baubewilligung ist in Vorbereitung. Darüber hinaus wird voraussichtlich am 28. Oktober 2021 über den Kreditantrag entschieden.

Ausgangslage

Initiative "Lebendiges Inseli statt Blechlawine"

Im September 2017 hat die Luzerner Stimmbevölkerung die Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» angenommen. Die Initiative verlangt die Aufhebung des Carparkplatzes Inseli zugunsten einer Erweiterung der dort bestehenden Grünfläche. Voraussetzung dafür, dass der Carparkplatz Inseli umgestaltet oder darauf eine Zwischennutzung vorgesehen werden kann, ist die Realisierung einer Ersatzlösung für die Carparkierung. Aufgrund dessen hat der Stadtrat unverzüglich nach der Volksabstimmung die Arbeiten zur Suche eines kurz- bzw. mittelfristigen Ersatzstandortes für den Carparkplatz Inseli aufgenommen.

Suche nach einem Ersatzstandort

Während der Suche wurden bereits diverse mögliche Standorte geprüft, welche jedoch u. a. an den politischen Vorstössen gescheitert waren. Dabei standen u. a. Areale im Gebiet Ibach und im Gebiet Hinterschlund zur Diskussion. Letztendlich konnten durch die Vermittlung des Stadtrates von Kriens Verhandlungen mit dem Eigentümer des Areals Rösslimatt aufgenommen werden. Das Grundstück Nr. 46 liegt auf dem Boden der Stadt Kriens, zwischen der Arsenalstrasse und der Autobahn A2 in Nähe des Autobahnanschlusses Luzern-Kriens.

Ziel des Projekts

Das Ziel des vorliegenden Projekts ist es, das Areal Rösslimatt während rund 10 Jahren als Carparkplatz zu nutzen. Im Rahmen des Strategieprozesses Carregime soll eine langfristige Lösung für die Carparkierung angestrebt werden. Insgesamt sollen mindestens 27 Carparkplätze zur Zwischenparkierung errichtet werden. Der Ein- und Ausstieg der Fahrgäste soll weiterhin im innerstädtischen Bereich an den entsprechenden Anhalteplätzen erfolgen.

Carparkplatz Rösslimatt

Standort

Das Grundstück liegt gegenüber dem Kulturzentrum Südpol und weist eine Fläche von zirka 4’800 m2 auf. Zudem befindet sich derzeit zwei ungenutzte baufällige Gebäude auf dem Grundstück, welche im Rahmen der Baumassnahme abgerissen werden sollen. Die Fläche wird teilweise aufgrund des Nationalstrassenprojekt «Bypass Luzern» seitens des ASTRA beansprucht. Diese Schnittstelle gilt es im Rahmen des Bauprojekts zu koordinieren, da in diesem Rahmen kleinere Baumassnahmen im nördlichen Teil der Fläche geplant sind.

Rösslimatt
So sieht das Grundstück derzeit aus: Eine brachliegende Fläche mit baufälligen Gebäuden

Projekt Carparkplatz

Das gesamte Projekt wurde konsequent auf eine Betriebszeit von bis zu 10 Jahren ausgelegt. Aufgrund der Rahmenbedingungen konnten insgesamt 28 Carparkplätze zur Zwischenparkierung geplant werden. Der Parkplatz wird über eine separate Zufahrt am Südrand des Grundstücks erschlossen, die Wegfahrt liegt im Norden des Grundstücks. Die Carparkplätze sind in zwei Reihen ‘West’ und ‘Ost’ aufgeteilt, und als Schrägparkplätze angeordnet. Die Bewirtschaftung soll über eine zentrale Parkuhr erfolgen. Es wird eine Toilettenanlage und eine Entsorgungsstation zur Entleerung der Fäkaltanks der Reisecars vorgesehen.

Nachhaltigkeit

Aufgrund der temporären Nutzung ist die gesamte Anlage immer auch in Hinblick auf den «ökologischen Fussabdruck» geplant worden. Demnach wurden der Landverbrauch und der Materialeinsatz so gering wie möglich gehalten, um möglichst viel Grünfläche zu erhalten und gleichzeitig den Einsatz von Baumaterialien zu verringern. Die asphaltierte Fahrbahn wird aus Recyclingbelag hergestellt. Zudem wurde der Aufbau und der Einsatz der Materialen des gesamten Carparkplatzes so gewählt, dass die Fundationsschicht sowie die Drainage-Schicht wiederverwertet werden können. Somit kann ein nachhaltigerer Materialeinsatz sichergestellt werden.

Termine

 Was  Termin
 Bauprojekt / Auflageprojekt  bis Oktober 2021
 Öffentliche Planauflage / Bewilligung  bis März 2022
 Ausführungsplanung  bis Januar 2022
 Ausschreibung Baumeister  bis März 2022
 Baubeginn  April 2022
 Bauende  Oktober 2022

Finanzierung

Für die Planung wurde ein Kredit in einer Höhe von 390'000.- Franken bewilligt. Die Bau- und Rückbaukosten belaufen sich auf 2,52 Mio. Franken. Hinzu kommen die Betriebskosten von 2,12 Mio. Franken für den gesamten Nutzungszeitraum. Es ist davon auszugehen, dass die Betriebskosten durch die Einnahmen der Parkgebühren gedeckt werden können. Insgesamt soll ein Sonderkredit in der Höhe von 4,64 Mio. Franken beantragt werden. Der Grosse Stadtrat wird voraussichtlich am 28. Oktober 2021 über den Sonderkredit entscheiden.

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