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In Littau West (Tschuopis, Jodersmatt und Uechtere) befinden sich für das Stadtgebiet grosse unbebaute Siedlungsreserven von rund 12 Hektaren. Dieses Gebiet wurde gemäss Zonenplan Littau aus dem Jahre 2009 der zweigeschossigen Wohnzone zugeteilt. Unter dem Aspekt der Siedlungsentwicklung nach innen hat der Stadtrat 2012 beschlossen, eine Planung zu starten um die bauliche Dichte zu erhöhen und die Abgrenzung zur Landschaft zu prüfen. Die städtebauliche Studie von 2014 weist nach, dass mit einer um 4 ha reduzierten Bauzone und dem verbleibenden 8 ha grossen, verdichteten Siedlungsgebiet sich insgesamt mehr Wohnungen realisieren lassen und eine insgesamt bessere Siedlungsqualität entsteht. Mit der geplanten Verlängerung der Buslinie Nr. 12 bis zum Baugebiet Littau West wird die Verkehrsgunst wesentlich erhöht und der Anschluss an das Dorfzentrum Littau und ans Stadtzentrum sichergestellt.

Die städtebauliche Studie von 2014 gibt das übergeordnete Bebauungsmuster und die grundlegenden Gestaltungsziele für die Gebiete Tschuopis und Jodersmatt vor. Auf dieser Basis wurde dazu der Bebauungsplan erarbeitet, welcher den planungsrechtlichen Rahmen für die zukünftige bauliche Entwicklung setzt. Die Planung stimmt mit den raumplanerischen Zielen und insbesondere mit der Strategie des Raumentwicklungskonzepts (REK) 2018 überein. Das Planungsgebiet umfasst neben privaten Parzellen auch zwei städtische Parzellen. Der Bebauungsplan wurde im Januar 2019 zur Vorprüfung beim Kanton eingereicht. Der Vorprüfungsbericht zum Entwurf und zu ergänzenden Eingaben liegt inzwischen vor. Aufgrund der Ergebnisse werden zuerst die relativ hohen baulichen Dichten genauer überprüft. Nach der Bereinigung des Entwurfs wird die Auflage des Bebauungsplans im ersten Halbjahr 2021 eingeleitet.

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