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30. Oktober 2026
Der Stadtrat Luzern legt dem Grossen Stadtrat die Beteiligungsstrategie 2027–2030 vor. Sie schafft die strategischen Leitplanken für die städtischen Beteiligungen und stärkt insbesondere die Anforderungen an Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Das Beteiligungsportfolio umfasst neu 34 Organisationen.

Die Stadt Luzern ist an zahlreichen Organisationen beteiligt, die wichtige öffentliche Aufgaben erfüllen – unter anderem in den Bereichen Energie, Mobilität, Pflege, Kultur, Entsorgung, soziale Sicherheit und Wohnen. Mit der Beteiligungsstrategie 2027–2030 zeigt der Stadtrat für diese Beteiligungen die strategischen Ziele und seine Erwartungen als Eignerin auf. Die Strategie dient als langfristiges und nachhaltiges Steuerungsinstrument.

34 Beteiligungen im Portfolio

Das Beteiligungsportfolio umfasst neu 34 Organisationen. Gegenüber der bisherigen Strategie mit 38 Beteiligungen sind sechs Organisationen weggefallen und zwei neu hinzugekommen. Neu als Beteiligungen geführt werden die Stiftung «Wohnraum für alle» sowie die Stadion Luzern AG. Gleichzeitig wurden verschiedene Beteiligungen aufgrund veränderter institutioneller oder strategischer Voraussetzungen aus dem Portfolio entfernt.

Die Risiken der Beteiligungen werden systematisch beurteilt: Sechs Organisationen sind der Risikokategorie A (hohes Risiko), zehn der Kategorie B (mittleres Risiko) und 18 der Kategorie C (tiefes Risiko) zugeordnet.

Die ausgewogene Vertretung der Geschlechter in den strategischen Leitungsorganen bleibt ein Ziel der Stadt. Mindestens 30 Prozent je Geschlecht sollen erreicht werden. Dieses Ziel wird derzeit bei 22 der 34 Beteiligungen erfüllt.

Langfristige Steuerung mit klaren Leitplanken

Bei den wichtigen Beteiligungen legt der Grosse Stadtrat die übergeordneten normativen und politischen Vorgaben fest. Dort, wo die Stadt Luzern Alleineigentümerin ist oder eine Mehrheitsbeteiligung hält, bilden die Vorgaben zusammen mit der vom Stadtrat verfassten Eignerstrategie die Leitplanken zur Festlegung der Unternehmens­strategie durch das strategische Leitungsorgan. Dabei bleibt die betriebliche Autonomie der rechtlich selbstständigen Organisationen gewahrt. Die übergeordneten normativen und politischen Vorgaben sind umfassend und mittel- bis langfristig angelegt. Im Berichtsjahr haben sich keine neuen wesentlichen Entwicklungen ergeben, die eine grundlegende Anpassung erforderlich machen. Die ökologischen Vorgaben werden bei einzelnen Beteiligungen ergänzt: Sie sollen einen Netto-Null-Fahrplan sowie eine Treibhausgasbilanz erstellen und über die Fortschritte in ihren Geschäftsberichten informieren. Insbesondere ewl, vbl und Viva Luzern haben ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung bereits erweitert und bauen entsprechende Treibhausgasbilanzen auf.

Mit dem Beteiligungsbericht zum Geschäftsjahr 2025 wird die Entwicklung der wichtigen Beteiligungen und die Umsetzung der politischen Vorgaben aufgezeigt.

Antrag

Mit dem vorliegenden Bericht und Antrag beantragt der Stadtrat dem Grossen Stadtrat die Beteiligungsstrategie 2027–2030 zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und die übergeordneten normativen und politischen Vorgaben für wichtige Beteiligungen zu beschliessen. Der Grosse Stadtrat berät die Vorlage voraussichtlich an seiner Sitzung vom 26. November 2026.

Link:
Bericht und Antrag 34/2026: «Beteiligungsstrategie 2027–2030. Übergeordnete normative und politische Vorgaben für wichtige Beteiligungen gültig ab 1. Januar 2027. Zustimmung Berichterstattung 2025»

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Beteiligungsstrategie 2027-2030 Medienmitteilung 30.10.2026 (PDF, 93 kB) Download 0 Beteiligungsstrategie 2027-2030 Medienmitteilung 30.10.2026