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Laufend

Die Stadt klärt ab, wie die Quartierarbeit in der Stadt Luzern für alle Generationen weiterentwickelt werden kann. Es gibt bereits zahlreiche Angebote und Dienstleistungen für die Bevölkerung in den Quartieren, die von der Stadt und Partner*innen wie beispielsweise der Kirche, Quartiervereinen oder Freiwilligen betrieben werden. Untersucht wird, wo es Lücken im Angebot gibt und ob bzw. wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Trägerschaften zu verbessern ist.

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Ausgangslage und Zweck

Das Ziel des Projekts ist eine Konzeption, die aufzeigt, wie die soziokulturelle Arbeit in den Quartierarbeit in der Stadt Luzern für alle Generationen weiterentwickelt werden kann. Diese ist Grundlage für einen Bericht an das Parlament zur Erfüllung der Motion 50 Quartierarbeit für alle Generationen bedarfsgerecht weiterentwickeln. Gleichzeitig wird die Erfüllung des Prüfauftrages der als Postulat überwiesenen Motion 385 Städtische Strategie im Zusammenhang mit der Zukunft der Landeskirchen aufgezeigt.

Die Weiterentwicklung der Quartierarbeit orientiert sich an folgenden Zielen:

  • Der Unterstützungsbedarf von Menschen im Quartier ist erkannt und Massnahmen sind erarbeitet.
  • Die Leistungen und Angebote in den Quartieren sind der Bevölkerung einfach zugänglich und bekannt.
  • Der Informationsfluss zwischen der Quartierbevölkerung und der Stadt ist gewährleistet.
  • Die Quartierarbeit (Soziokultur) erfasst alle Generationen (Kinder, Jugendliche, ältere Menschen,
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität).
  • Trägerschaften und Verantwortlichkeiten der Leistungen und Angebote sind geklärt.
  • Es ist geklärt, in welchen Aufgabenfeldern die Quartierarbeit eine koordinative unterstützende und in welchen sie eine operativ ausführende Rolle einnimmt.
  • Die Freiwilligenarbeit (aktives Quartierleben und Nachbarschaftshilfe) ist gestärkt.

Zeitplan

Das Projekt läuft bis Ende 2027 und gliedert sich in sechs Phasen.

Phase 1 (Q3/Q4 2025 ): Erfassen der IST-Situation

Bei der Weiterentwicklung der Quartierarbeit soll das Bestehende integriert werden bzw. darauf aufsetzen. Die Erfahrungen und die Praxis der beteiligten Akteur*innen sind eine zentrale Orientierung.

Gestützt auf eine umfassende Dokumentenanalyse wird das Verbindende zwischen bestehenden Konzepten und fachlichen Haltungen ermittelt. Im Rahmen eines Kick-off lernen sich die Projektbeteiligten kennen.

Phase 2 (Q4 2025/Q1 2026): Klärung einer stadtintern gemeinsamen Vorstellung einer künftigen generationenübergreifenden Quartierarbeit.

Es werden Leitsätze erarbeitet, die den Dienstabteilungen der Stadtverwaltung, die am Projekt beteiligt sind, eine gemeinsame Orientierung geben.

Phase 3 (Q2/Q3 2026): IST-SOLL-Abgleich

In Arbeitsgruppen wird gemeinsam erhoben, was für Dienstleistungen/Angebote beibehalten, weiterentwickelt, abgeschafft oder neu entwickelt werden sollen. Die Arbeitsgruppen sind nach den Zielgruppen Kinder, Kinder, Jugendliche, Alter und Menschen mit Behinderungen sowie Quartierleben gegliedert. Es sind Mitarbeitende der städtischen Verwaltung sowie Personen aus Organisationen, Vereinen oder Fachstellen, die in den Quartieren Dienstleistungen anbieten, vertreten.

Im Rahmen einer Quartierkonferenz im August 2026 werden die bisherigen Erkenntnisse im Projekt zusammengefasst vorgestellt und es werden Rückmeldungen zu Potenzialen in der Entwicklung der Quartierarbeit in der Stadt Luzern eingeholt.

Phase 4 (Q3/Q4 2026): Entwicklung konkreter Massnahmen/Angebote und Klärung von Zuständigkeiten

Die Arbeiten finden wiederum in den Arbeitsgruppen gegliedert nach Zielgruppen statt.

Phase 5 (Q4 2026/Q2 2027): Konsolidierung und Abschluss

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden priorisiert und soweit notwendig verbindliche Absprachen zu Aufgabenbereichen und Verantwortungen der unterschiedlichen Akteur*innen getroffen.

Phase 6 (Q3 bis Q4 2027): Politischen Entscheidfindung

Die Stadtverwaltung erarbeitet einen Bericht und Antrag, mit welchem die Ergebnisse aus dem Projekt dem Stadtrat und dem Parlament zur Beurteilung unterbreitet werden. Falls zusätzliche finanzielle Ressourcen erforderlich sind, werden diese darin mitbeantragt.

Beteiligte

Auftraggeberin des Projekts ist Stadträtin Melanie Setz, Vorsteherin der Sozial- und Sicherheitsdirektion. Aus der Stadtverwaltung arbeiten insbesondere folgende Dienstabteilungen aktiv im Projekt mit:

  • Quartiere und Integration
  • Kinder Jugend Familie
  • Alter und Gesundheit
  • Volksschule
  • Sicherheitsmanagement

Folgende externen Partner und Partnerinnen beteiligen sich ebenfalls aktiv im Projekt:

  • Katholische Kirche Luzern
  • Reformierte Teilkirchgemeinde Stadt Luzern
  • Verband der Quartiervereine der Stadt Luzern
  • Quartierverein Luegisland
  • Quartierverein TribschenLangensand
  • Quartierverein WesemlinDreilinden
  • Vicino
  • Senioren Drehscheibe LittauReussbühl
  • Forum Luzern60plus
  • Verein luniq
  • Verein Kinderfest Littau
  • Verein Spielraum
  • Sentitreff und BaBel

Kontakt

Stadt Luzern
Stab Sozial- und Sicherheitsdirektion
Hirschengraben 17
6002 Luzern
T +41 41 208 81 32

Öffnungszeiten & Details