Im Sommer zieht es viele Menschen auf die Strassen und Plätze von Luzern. In der Innenstadt teilen sich Zu Fuss gehende und Velofahrende oft denselben Raum. Damit das gut funktioniert, müssen alle Rücksicht aufeinander nehmen. Velofahrende sollten langsamer fahren und genug Abstand halten, besonders, wenn sie mit einem E-Bike unterwegs sind. Und zu Fuss gehende sollten aufmerksam sein und ihren Vortritt nicht erzwingen.
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Neue Bahnhofstrasse mit "Blickkontakt"
Mit der Neugestaltung der Bahnhofstrasse in Luzern wurde die Begegnungszone vom Theater bis zur Seebrücke ausgeweitet. Mit der Ausgestaltung als Begegnungszone positioniert die Stadt die neue Bahnhofstrasse klar als innerstädtischen Raum mit einer hohen Aufenthaltsqualität für die Menschen. Im Vergleich zur alten Bahnhofstrasse ist die neue Bahnhofsstrasse darauf ausgelegt, dass sich Menschen neu auf der ganzen Länge aufhalten, begegnen und bewegen können. Die Fussgänger*innen haben Priorität (Begegnungszone = Fussgänger*innen sind vortrittsberechtigt). Für ein gutes Miteinander ist es wichtig, aufeinander zu achten. Mit Plakaten sensibilisiert die Stadt Luzern für mehr "Blickkontakt" und "Shared Space".
Kampagne "Rücksicht"
Zur Förderung der gegenseitigen Rücksichtnahme im Verkehr, lanciert die Stadt Luzern regelmässig die Kampagne "Rücksicht". Mit Plakaten und farbigen Bodenmarkierungen werden die Verkehrsteilnehmer*innen daran erinnert, rücksichtsvoll und entspannt unterwegs zu sein. Die Bodenmarkierungen werden mit umweltfreundlichem Kreidespray angebracht, der abwaschbar und für die Natur unbedenklich ist.
Ziel der Kampagne ist die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmenden für ein besseres Miteinander. Kontrollen und Durchsetzung der geltenden Verkehrsregeln hingegen liegen im Zuständigkeitsbereich der Polizei und sind nicht Teil der städtischen Kampagne.
Schnelle Alternative zum Xylofonweg
Der Xylofonweg ist bei schönem Wetter besonders gut besucht. Um Konflikte auf dem schmalen Weg zu vermeiden, müssen Velofahrende ihr Tempo anpassen. Je mehr Menschen auf dem Xylofonweg unterwegs sind, desto langsamer sollte gefahren werden. Wer also gemütlich in Richtung Nordpol unterwegs ist, wählt den Xylfonweg. Für schnelle Velofahrende und E-Bikes steht über die sanierte Hauptstrasse K13 zwischen Luzern und Emmenbrücke eine gute Alternative zur Verfügung.
Seit Mai 2025 orientiert eine elektronische Anzeige am Xylofonweg die Velofahrer*innen über ihre Geschwindigkeit. Damit soll ihnen das gefahrene Tempo bewusst gemacht werden. Gleichzeitig appellieren Plakate an die Velofahrer*innen, das Tempo dem Fuss- und Veloverkehrsaufkommen anzupassen. Und die Fussgänger*innen werden daran erinnert, die Fläche für die Velos freizuhalten – damit alle sicher ankommen.
Welche Regeln gelten in den Mischzonen der Stadt Luzern?
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