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Die Leichtathletikanlage Allmend ist ein zentraler Bestandteil der Luzerner Sportinfrastruktur und dient sowohl dem Breiten- und Schulsport als auch dem Spitzensport. Die Anlage wird regelmässig von Vereinen, Schulen sowie Freizeitsportler*innen genutzt und nimmt eine zentrale Rolle für regionale Leichtathletik-Meisterschaften sowie für das internationale Leichtathletik-Meeting «Spitzen Leichtathletik Luzern» ein. Das Naturrasenspielfeld TV5, das sich innerhalb der 400-Meter-Rundbahn befindet, dient als Austragungsort für die Heimspiele der FC Luzern Frauen (Women’s Super League) sowie der U21-Mannschaft des FC Luzern (1. Liga).

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Ausgangslage

Nach mehr als 40 Jahren intensiver Nutzung weist die gesamte Anlage einen erheblichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf auf: Die 400-Meter-Rundbahn entspricht nicht mehr den internationalen Vorgaben, die Beleuchtung ist veraltet, das Naturrasenspielfeld TV5 ist sanierungsbedürftig und die Wettkampf-Anlagen sind abgenutzt. Mit der umfassenden Erneuerung kann die Zertifizierung der Anlage für internationale Wettkämpfe zudem wieder sichergestellt werden.

Projektbeschrieb

Geplante Massnahmen

Vollumfänglich saniert werden unter anderem die 400-Meter-Bahn, die Anlagen Hochsprung und Stabhochsprung. Vorgesehen ist ebenfalls eine neue gemeinsame Hammer- und Diskuswurf-Anlage. Bei den Infrastrukturen für Weitsprung, Speerwerfen, Steeple und beim Lauftunnel sind punktuelle Erneuerungen geplant. Beim Naturrasenfeld TV5 ist vorgesehen, einen neuen Aufbau des Platzes mit einer neuen Drainage-Schicht sowie einer neuen Naturrasenfläche zu erstellen. Die gesamte Anlage wird neu auch barrierefrei zugänglich sein. Zudem wird die Beleuchtung der Anlage angepasst und auf LED umgerüstet. Auch der angrenzende Lauftunnel mit vier Bahnen wird den heutigen Anforderungen angepasst.

Aufwertung dient breiter Bevölkerung

Bei der Sanierung stehen verschiedene Aspekte im Zentrum. Die Allmend ist ein wichtiger Frei- und Erholungsraum. Mit der Sanierung wird die Sportinfrastruktur verbessert und der Freiraum für alle Nutzenden aufgewertet. Neben dem Spitzensport profitieren auch Breitensportler*innen, lokale Vereine und die Bevölkerung von einer Anlage, die optimale Trainingsbedingungen schafft

Nächste Schritte

Der Grosse Stadtrat berät den B+A 18 «Sanierung Leichtathletikanlage Allmend» voraussichtlich an der Sitzung vom 17. September 2026. Der weitere Terminplan sieht vor, dass die Arbeiten im Anschluss an das internationale Leichtathletik-Meeting im Herbst 2027 starten und kurz vor dem Meeting im Sommer 2028 enden. Um eine längere Bauphase zu gewährleisten, werden die Meetings 2027 und 2028 zeitlich leicht verschoben. Während der Bauzeit steht der Bevölkerung die Leichtathletikanlage bei der Kantonsschule Reussbühl zur Verfügung. Die Schule hat während den Unterrichtszeiten jedoch Vorrang bei der Nutzung dieser Anlage. Mit den Leichtathletik- und Fussballclubs laufen Gespräche über Ersatzstandorte für Trainings, Wettkämpfe und Spiele.

Kosten

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 9,32 Mio. Franken, was deutlich über den ursprünglich in der Vorstudie geschätzten 4,5 Mio. Franken liegt. Die Kostensteigerung erklärt sich durch die vertiefte Auseinandersetzung mit den erforderlichen baulichen Massnahmen sowie mit den verbindlichen Vorgaben von World Athletics, die im Rahmen der detaillierten Projektplanung erforderlich wurden. Dazu gehören zusätzliche Fundamentierungen (Pfählungen), um Setzungen zu vermeiden, erweiterte technische Anforderungen für Trainingszwecke sowie Nachrüstungen für internationale Wettkämpfe wie eine neue Zeitmessung und eine fernsehtaugliche LED-Beleuchtung.

Kontakt

Stadelmann Martin
Leiter Aussensport
T +41 41 310 27 78

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