Die Sportzwischennutzung soll auch in den nächsten fünf Jahren einen qualitätsvollen öffentlichen Frei- und Aufenthaltsraum ermöglichen, der sich weiterhin zusammen mit der Bevölkerung entwickeln und verändern kann.
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Das Entwicklungskonzept linkes Seeufer bildet die planerische Grundlage des Stadtrates für die freiräumliche Entwicklung des linken Seeufers der nächsten 15 Jahre. Basierend auf den angestrebten Entwicklungen wurden im B+A 18/2021 «Entwicklungskonzept für das linke Seeufer und das Gebiet Tribschen II» sieben Umsetzungsprojekte festgelegt. Der Pop-up-Park «Werft» ist eines dieser Projekte und wurde im September 2022 eröffnet. Seither ist diese Fläche öffentlich zugänglich und nutzbar - sie trägt zu mehr Freiraum am linken Seeufer bei. Der Pop-up-Park ist befristet. Die städtebauliche Studie «Werftplatz» zeigt die längerfristige Entwicklung dieses Ortes auf. Eine Umsetzung ist ab 2031 geplant. Bis dahin soll die Zwischennutzung erhalten bleiben.
Sportzwischennutzung
Die bestehende Zwischennutzung wandelt sich nun zu einer Sportzwischennutzung. Im Rahmen der städtebaulichen Studie «Werftplatz» hat sich gezeigt, dass Sportnutzungen wie beispielsweise Pickleball an diesem industriell geprägten Ort passend sind. Darum soll diese Sportnutzung nun auf der Zwischennutzung getestet werden. Anstelle des Spielcontainers mit Rutsche (KuKuk-Box) wurde im Frühling 2026 ein Pickleball-Feld erstellt. Damit wird dem sportpolitischen Leitsatz im städtischen Sportkonzept 2030 nachgekommen, welcher niederschwellige Zugänge zu Bewegungsangeboten vorsieht. Die KuKuk-Box wird instand gestellt und im Herbst 2026 auf den Spielplatz an der Libellenstrasse verschoben. Die weiteren Gestaltungs- und Nutzungselemente bleiben auf der Zwischennutzung erhalten; diese umfassen die Pergola, Sitz- und Essgelegenheiten, Grünelemente, das Pedalo, die Schaukel am Werftsteg, der Tischtennis-Tisch, die Fussballtorwand und der bemalte Werftsteg.
Weshalb ein Pickleball-Feld?
Mit dem neuen Pickleball-Feld erhält die Stadtbevölkerung eine weitere Kleinsportanlage zur freien Benützung. Pickleball gehört weltweit zu den am schnellsten wachsenden Sportarten. Auch in Europa und der Schweiz nimmt das Interesse deutlich zu. Ein Pickleball-Feld ist kleiner als ein Tennisplatz und kann oft auf bestehenden Flächen (z. B. alten Tennis- oder Mehrzweckplätzen) eingerichtet werden. Damit lässt sich die vorhandene Infrastruktur kostengünstig und platzsparend aufwerten, ohne grosse neue Flächen zu beanspruchen.
Es ist eine leicht zugängliche Sportart, die Menschen jeden Alters anspricht – von Jugendlichen bis zu Seniorinnen und Senioren. Durch die einfache Erlernbarkeit können alle Personen schnell einsteigen. Das öffentlich zugängliche Feld schafft einen niederschwelligen Zugang und kann als Treffpunkt im Quartier eine wichtige Funktion einnehmen. Auf der Zwischennutzung können Schläger und Bälle kostenlos bezogen werden, sodass keinerlei Vorbereitung notwendig ist. Solche Angebote steigern die Lebensqualität für die Bevölkerung und machen Luzern noch attraktiver.
Ausgestaltung der Zwischennutzung
Die Ausgestaltung der Zwischennutzung ist nicht fix, sondern darf und soll sich in den weiteren fünf Jahren verändern. Falls Sie oder eine Gruppe von Initiantinnen und Initianten Vorschläge oder Anregungen für neue Gestaltungselemente sowie belebende Angebote auf diesem Platz haben, melden Sie sich gerne bei uns via Kontaktformular. Sie haben Fragen? Sybille Vogel hat Antworten und freut sich auf Ihren Anruf: 041 208 71 00.
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