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26. August 2026
In der Agglomeration Luzern herrscht eine rege Bautätigkeit, weshalb die Deponien auf dem Littauerberg in den nächsten Jahren aufgefüllt sein werden. Die Stadt Luzern übernimmt Verantwortung und plant eine Deponieerweiterung im Gebiet Huob-Oberrötelbach (Deponie
Typ B). Die Bevölkerung ist zur Mitwirkung an der erforderlichen Anpassung der Bau- und Zonenordnung eingeladen.

Im Detail

Die Bautätigkeit in der Agglomeration Luzern ist hoch und wird durch das Bevölkerungs- und Mobilitätswachstum weiter zunehmen. Die Stadt will das Ziel der inneren Verdichtung möglichst ressourcenschonend erreichen und fördert die Kreislaufwirtschaft mit verschiedenen Massnahmen. Trotz aller Anstrengungen wird auch in Zukunft eine beachtliche Menge an Baumaterial deponiert werden müssen. Die bestehenden Deponien auf dem Littauerberg werden in den nächsten Jahren aufgefüllt sein. Aus diesem Grund soll die Deponiezone Littauerberg im Gebiet Huob-Oberrötelbach um rund 25 Hektaren erweitert werden. Der Stadtrat übernimmt damit Verantwortung, sodass Baumaterial aus der Agglomeration Luzern ohne lange Transportwege deponiert werden kann.

Ökologische Ausgleichsmassnahmen und strenge Materialvorgaben

Der Stadtrat wird bei der Ausgestaltung des Projekts grosses Gewicht auf ökologische Ausgleichsmassnahmen legen. Diese übersteigen die gesetzlichen Mindestanforderungen deutlich. Zudem wird ergänzend zu den bundesrechtlichen und kantonalen Vorgaben mittels einer Positivliste definiert, welche Materialien direkt ab Baustelle auf der Deponie Huob-Oberrötelbach abgelagert werden dürfen. Alle anderen Materialien dürfen auf der Deponie Huob-Oberrötelbach weder abgelagert noch zwischengelagert werden. Ziel ist, dass diese direkt von der Baustelle einer Sortier- oder Aufbereitungsanlage zugeführt und wiederverwendet werden. Mit der Deponiebetreiberin werden weitere Kriterien für den Betrieb vertraglich geregelt, sodass beispielsweise die maximale Annahmemenge pro Jahr definiert ist. Alle Details zur Erweiterung der Deponiezone werden voraussichtlich Anfang 2027 in einem Bericht und Antrag dem Grossen Stadtrat vorgelegt. Dieser wird in einer ersten Lesung Rückmeldungen zum Vorhaben eingeben, bevor anschliessend die öffentliche Auflage startet und ein weiterer Bericht für die zweite Lesung erarbeitet wird. Der Deponiebetrieb wird frühestens 2028 aufgenommen und der Projektabschluss ist zirka 2050 vorgesehen.

Mit der Deponieerweiterung ergibt sich zudem die Möglichkeit, dass die Genossenschaft Wasserversorgung Littau-Berg ein grösseres und höher gelegenes Wasserreservoir erstellen kann. Dadurch wird der erforderliche Leitungsdruck für die Wasserversorgung erreicht und die Trinkwasser- und Löschwasserversorgung langfristig sichergestellt.

Anpassung der Bau- und Zonenordnung

Für die Realisierung der Deponie muss die Bau- und Zonenordnung angepasst werden. Die Stadt hat die betroffenen Grundeigentumsbesitzenden, direkte Anstösser*innen sowie interessierte Vereine und Verbände am 25. August 2026 über das geplante Vorhaben informiert. Im Rahmen der Mitwirkung kann nun die Bevölkerung zur Anpassung der Bau- und Zonenordnung betreffend der Deponiezone Huob-Oberrötelbach schriftlich Stellung nehmen. Die detaillierten Unterlagen können auf «Dialog Luzern» unter Deponie Huob-Oberrötelbach - Dialog LuzernExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. eingesehen werden. Allfällige Stellungnahmen sind bis am 11. September 2026 auf «Dialog Luzern» oder per Post an Stadt Luzern, Stadtplanung, Hirschengraben 17, 6002 Luzern, einzugeben.

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Deponiezone Littauerberg Medienmitteilung 26.08.2026 (PDF, 97 kB) Download 0 Deponiezone Littauerberg Medienmitteilung 26.08.2026