Sozial- und Sicherheitsdirektorin Melanie Setz hat nach einem mehrstufigen Rekrutierungsprozess Jacqueline Mennel zur ersten städtischen Suchtbeauftragten ernannt. Sie wird die Stelle per 17. August antreten. Die neu bei der Stadt Luzern geschaffene Stelle der Suchtbeauftragen wird verantwortlich sein für sämtliche Fragen zu legalen und illegalen Süchten. Zu den Aufgaben von Jacqueline Mennel gehören unter anderem: das Monitoring und die Analyse der Sucht- und Drogenlage in der Stadt Luzern, die Erarbeitung einer städtischen Suchtstrategie als Grundlage zur Umsetzung von Aktivitäten und Projekten in der Stadt Luzern im Suchtbereich sowie der Aufbau und die Pflege eines Netzwerks zur Suchtprävention und -beratung. Zudem wird sie die Stadt in kantonalen oder anderen übergeordneten Gremien im Suchtbereich vertreten.
Nach einer Ausbildung als Primarlehrerin absolvierte Jacqueline Mennel ein Bachelorstudium in Social Work an der Fachhochschule Zentralschweiz und erwarb später einen Master of Science in Social Work an den Hochschulen Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich. Sie verfügt zudem über Weiterbildungen in den Bereichen Betriebswirtschaft und finanzielle Führung in Non-Profit-Organisationen sowie systemischer Schulsozialarbeit. Seit 2014 ist Jacqueline Mennel bei der Suchtfachstelle «Akzent Prävention und Suchttherapie Luzern» tätig. 2016 wurde sie Bereichsleiterin Prävention und seit 2021 ist sie Co-Geschäftsführerin der Fachstelle.
Für Sozial- und Sicherheitsdirektorin Melanie Setz ist Jacqueline Mennel die ideale Besetzung für die Stelle als städtische Suchtbeauftragte: «Mit ihrer einschlägigen und fundierten Erfahrung im gesamten Themenkomplex Sucht ist Jacqueline Mennel die passende Person, um die neu geschaffene Stelle aufzubauen und die Suchtkompetenz in der Stadt Luzern zugunsten der Bevölkerung ständig weiterzuentwickeln.»
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| Suchtbeauftragte Stadt Luzern Medienmitteilung 30.03.2026 (PDF, 100 kB) | Download | 0 | Suchtbeauftragte Stadt Luzern Medienmitteilung 30.03.2026 |