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12. März 2026
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März 2026 finden in zahlreichen Gemeinden und Kantonen die Aktionswochen gegen Rassismus statt. Die Stadt Luzern beteiligt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen mit einer Plakatkampagne und einer Veranstaltung zu antimuslimischem Rassismus. Ziel ist es, ein klares Zeichen gegen jegliche Form von rassistischer Diskriminierung zu setzen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Im Detail

Seit 2011 ist die Stadt Luzern aktives Mitglied der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) und engagiert sich seither konsequent für ein respektvolles und diskriminierungsfreies Zusammenleben. Sie engagiert sich jährlich mit einer Aktion und legt den Fokus auf ein anderes Thema. Das Projekt wird durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRBExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. mit einem Förderbeitrag unterstützt.

Antimuslimischer Rassismus im Fokus

Gemeinsam mit Partnerorganisationen organisiert die Stadt Luzern eine Veranstaltung zum Thema «Antimuslimischer Rassismus in der Schweiz: Ein Dialog zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaft und Betroffenen». Antimuslimischer Rassismus hat in der Schweiz aufgrund unterschiedlicher gesellschaftspolitischer Debatten in den letzten Jahren zugenommen. Gleichzeitig ist von einer grossen Dunkelziffer von antimuslimischen Diskriminierungserfahrungen auszugehen. Mit der Veranstaltung setzt die Stadt Luzern ein Zeichen gegen rassistische Denk- und Verhaltensweisen gegenüber Muslim*innen oder Personen, die als solche gelesen werden.

Der Anlass findet am 24. März 2026 von 17 bis 20 Uhr in der bosnischen Moschee in Emmenbrücke statt und wird von Sozial- und Sicherheitsdirektorin Melanie Setz mit einem Grusswort eröffnet. Der Themenabend umfasst ein Fachreferat, eine Podiumsdiskussion sowie eine Moscheeführung. Unter anderem werden Erkenntnisse aus der 2025 erschienenen Studie «Antimuslimischer Rassismus in der Schweiz: Grundlagenstudie» der Uni Fribourg diskutiert. Der Anlass bietet Betroffenen zudem eine Plattform, um ihre Perspektiven einzubringen. Ziel ist es, das Bewusstsein für antimuslimischen Rassismus in der Öffentlichkeit zu stärken und den interkulturellen Dialog zu fördern.

«Luzern schaut hin» – neu auch für Meldungen zu Rassismus

Das Meldetool «Luzern schaut hin», initiiert von der Fachstelle Gleichstellung Stadt Luzern, kam bisher vor allem für die Meldung von Diskriminierungserfahrungen im Bereich Sexismus und Queerfeindlichkeit zur Anwendung. Auf Initiative des Jugendparlaments der Stadt Luzern wurde das Meldetool ausgeweitet und kann neu auch für die Meldung von rassistischen Belästigungen und Übergriffen genutzt werden. Die Meldenden erhalten Angaben zu Beratungsangeboten und Informationen über rechtliche Möglichkeiten. Belästigungen im öffentlichen Raum sollen auf diese Weise sichtbar werden. Eine Plakatkampagne im öffentlichen Raum weist auf das Meldetool Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.hin und sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Thema.

 

Weitere Informationen

Interessierte können sich unter folgendem Link für die Veranstaltung «Antimuslimischer Rassismus in der Schweiz: Ein Dialog zwischen Wissenschaft, Religionsgemeinschaft und Betroffenen» anmelden: Stadt Luzern – Aktionswoche gegen Rassismus. Anmeldeschluss ist der 17. März 2026. Die Platzzahl ist beschränkt.

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Aktionswoche gegen Rassismus 12.03.2026 Medienmitteilung (PDF, 106 kB) Download 0 Aktionswoche gegen Rassismus 12.03.2026 Medienmitteilung
Stadt Luzern Schaut hin Rassismus Aktionswoche Flyer (PDF, 100 kB) Download 1 Stadt Luzern Schaut hin Rassismus Aktionswoche Flyer