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9. März 2026
– Einführung Wohnmobilstellplätze – Anpassung Verordnung über die Nutzung der Parkierungsanlagen Lido/Verkehrshaus (Schotterplatz)
– ÖV-Erschliessung Ibach und Strassensanierung Reusseggstrasse – Planauflage
– Haltung des Stadtrates zum Planungsbericht Klima und Energie 2026. Vernehmlassung des Kantons Luzern, Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement

Einführung Wohnmobilstellplätze – Anpassung Verordnung über die Nutzung der Parkierungsanlagen Lido/Verkehrshaus (Schotterplatz)

Im Sommer 2025 testete die Stadt Luzern auf dem Schotterparkplatz beim Lido zusätzliche Wohnmobilstellplätze. Diese dienten als Überlauf für den Camping International Lido Luzern, um die hohe Nachfrage nach Wohnmobilstellplätzen in den Sommermonaten in der Stadt Luzern abzufedern. Ziel des Testbetriebs war es, den Bedarf an zusätzlichen Stellplätzen in Luzern zu ermitteln. Aufgrund der positiven Erfahrungen und der hohen Nachfrage wurde das Angebot zusammen mit dem Camping International Lido Luzern weiterentwickelt (vgl. Medienmitteilung vom 5. November 2025).

Die Wohnmobilstellplätze stehen weiterhin nur bei ausgebuchtem Campingplatz zur Verfügung und kosten 40 Franken pro Nacht, zuzüglich den gesetzlichen Tourismusabgaben. Neu stehen bis zu 30 Stellplätze zur Verfügung. Neben der Mitbenutzung der Sanitäranlagen des Camping International Lido Luzern (Duschen und Toiletten) ist nun ebenfalls die Nachmittagsparkierung zwischen 13.00 Uhr und 19.00 Uhr innerhalb der Schrankenanlage inbegriffen. Wohnmobilgästen ist es weiterhin nur zwischen 19.00 Uhr und 10.00 Uhr erlaubt, das Wohnmobil auf den dafür signalisierten Stellplätzen quer abzustellen. Die Wohnmobilstellplätze werden ab Ostern bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Die entsprechende Baubewilligung wurde Anfang Februar erteilt. Die notwendigen Verordnungsanpassungen werden am 14. März 2026 im Kantonsblatt publiziert.

ÖV-Erschliessung Ibach und Strassensanierung Reusseggstrasse – Planauflage

Das Gebiet Ibach soll mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) erschlossen und dazu die Buslinie 46 verlängert werden. Die Buslinie 46 wird durch die Auto AG Rothenburg betrieben und verkehrt heute zwischen Rothenburg Wahligen Nord bis nach Emmenbrücke Bahnhof Süd. Es ist vorgesehen, die Buslinie 46 von Emmenbrücke Bahnhof Süd bis ins Gebiet Ibach zu verlängern. Die Inbetriebnahme der Buslinien-verlängerung soll mit der Umsetzung von AggloMobil 4 spätestens im Dezember 2026 per Fahrplan 2027 erfolgen.

An der Reusseggstrasse (Gemeindestrasse) wird dazu die notwendige Haltestelleninfrastruktur erstellt. Aufgrund des baulich schlechten Zustands der Reusseggstrasse ist zudem eine Sanierung dieses Strassenabschnitts geplant. Zusammen mit dem Bau der Haltestelleninfrastruktur werden die Strasse, die Strassenentwässerung und die Beleuchtung erneuert. Der Baustart ist für Sommer 2026 vorgesehen.

Der Stadtrat hat der Planauflage für dieses Projekt zugestimmt. Die Pläne liegen von Mittwoch, 18. März 2026, bis Montag, 6. April 2026, beim Tiefbauamt der Stadt Luzern oder auf www.planauflage.stadtluzern.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zur Einsichtnahme auf.

Haltung des Stadtrates zum Planungsbericht Klima und Energie 2026. Vernehmlassung des Kantons Luzern, Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement

Der Kanton Luzern hat den Planungsbericht Klima und Energie für die nächsten fünf Jahre aktualisiert und unter anderem die Stadt Luzern zur Vernehmlassung eingeladen.

Im Planungsbericht werden zu relevanten Themen aus den Bereichen Klima und Energie die Herausforderungen dargelegt und Massnahmen vorgeschlagen. Der Stadtrat schätzt die aufgezeigte Strategie als grundsätzlich richtig und zielführend ein. Er begrüsst sehr, dass Klimaanpassung, Klimaschutz und Energieversorgung gemeinsam betrachtet werden, da diese gegenseitige Querbezüge aufweisen. Die vorgeschlagenen kantonalen Massnahmen unterstützen die Stadt Luzern in der Regel bei der Erreichung ihrer eigenen Energie- und Klimaziele. Bei einigen Massnahmen schlägt der Stadtrat Konkretisierungen und Ergänzungen vor, um deren Wirkung zu verstärken. Insbesondere in den zwei grössten Sektoren «Landwirtschaft» und «Verkehr» sind zu den erkannten Herausforderungen nur wenige griffige Umsetzungsmassnahmen vorgesehen. Im Sektor «Verkehr» schaffen der Planungsbericht Zukunft Mobilität im Kanton Luzern (Zumolu) und das Programm Gesamtmobilität wichtige Grundlagen. Hier braucht es aus Sicht des Stadtrates eine Koordination der Massnahmen sowie deren Beurteilung und Priorisierung aus Klimasicht. Im Sektor «Landwirtschaft» sollten bestehende und wirkungsvolle Massnahmen, wie die Reduktion von Tierbeständen, fortgeführt werden. Weiter vertritt der Stadtrat die Haltung, dass insbesondere vulnerable Bevölkerungsgruppen von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind. Deshalb sollten die Dimensionen Gesundheit und Soziales im Planungsbericht ein höheres Gewicht erhalten und dazu griffigere Zielsetzungen formuliert werden.

Auf der städtischen Website unter Vernehmlassungen hat der Stadtrat seine umfassende Stellungnahme publiziert.

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Kurzinformationen des Stadtrates vom 09.03.2026 (PDF, 111 kB) Download 0 Kurzinformationen des Stadtrates vom 09.03.2026