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Nebst Chancen bedeutet Digitalisierung auch eine markante Veränderung der Risiken. Digitalisierung zieht einerseits eine Verlagerung der Abhängigkeit von materiellen, realen Werten hin zu Technologien zur Bearbeitung, Übertragung und Speicherung von Daten nach sich. Beeinträchtigungen und Ausfälle der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) erlangen dadurch eine wesentlich höhere Tragweite.

Andererseits können unwissentliche, fahrlässige, vorsätzliche oder gar kriminelle Handlungen im Umgang mit Daten und IKT wesentlich anonymer, einfacher, schneller und ortsunabhängig ausgeführt werden. Die Häufigkeit von Ereignissen wie Manipulation, Offenlegung, Diebstahl oder Vernichtung von Daten, sowie Betrug, Sabotage und Erpressung steigt. Das bedeutet, dass die mit der Digitalisierung verbundenen Risiken markant steigen. Es müssen deshalb geeignete Strategien und Massnahmen zur Risikoreduktion getroffen werden.

Um diese Risiken kümmert sich die Fachstelle Digitale Sicherheit und Privatsphäre. Sie verfolgt dabei die folgenden übergeordneten Zielsetzungen:

  • Die Stadtverwaltung ist sich der Risiken bewusst und behandelt diese im Sinne der Bevölkerungsinteressen. Sie fördert so das Vertrauen der Bevölkerung.
  • Gewährleisten des sicheren und zuverlässigen Betriebs der digitalisierten Verwaltungsprozesse.
  • Einhalten der gesetzlichen, behördlichen und stadtinternen Vorgaben im Bereich der Digitalisierung und des Datenschutzes.
  • Die Aufrechterhaltung eines den Risiken angemessenen Sicherheitsdispositivs, welches auch die Wirtschaftlichkeit und betriebliche Effizienz mitberücksichtigt.
  • Schutz der Sicherheit und Privatsphäre als integralen Bestandteil der Digitalisierung. 

Kontakt

Stadt Luzern
Fachstelle Digitale Sicherheit und Privatsphäre
Hirschengraben 17
6002 Luzern
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