Kopfzeile

Inhalt

Laufend

Am südlichen Ende des Werftstegs soll ein neuer Treffpunkt entstehen: der «Werftplatz». Hier sollen sich Menschen gerne aufhalten und sich wohlfühlen. Der Platz wird zum zentralen Punkt am linken Seeufer und bietet eine sichere und übersichtliche Umgebung.

Alles zum Inhalt

Die Motion 435 vom September 2008: «Linkes Seeufer: Von der Schmuddelecke zur Uferpromenade» und die angenommene Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» aus dem Jahr 2017 waren Auslöser, das Gebiet des linken Seeufers ganzheitlich zu betrachten. In der Folge fand in einer ersten Phase in den Jahren 2019/2020 eine Testplanung mit drei Teams statt. Auf Basis der Erkenntnisse der Testplanung erarbeitete die Stadt in einer zweiten Phase das Entwicklungskonzept linkes Seeufer. Dieses legte mit einem Zukunftsbild und einer Umsetzungsstrategie die freiräumliche Entwicklung des linken Seeufers für den Zeithorizont der nächsten 15 Jahre fest. Auf Grundlage des Entwicklungskonzept wurden im Bericht und Antrag 18/2021 «Entwicklungskonzept für das Linke Seeufer und das Gebiet Tribschen II. Umsetzungsprojekte» vom 2. Juni 2021 sieben Umsetzungsprojekte definiert. Eines dieser Projekte betrifft den «Werftplatz». Für dessen Aufwertung liegt eine Vorstudie vor, die in einem Zielbild aufzeigt, wie sich der «Werftplatz» und die umliegenden Bereiche in den kommenden Jahren entwickeln sollen. Der «Werftplatz» soll noch vor Bauzeit des Durchgangsbahnhofs (DBL) zu einem urbanen Begegnungsort aufgewertet werden. Durch diese Massnahme kann die Freiraumversorgung insbesondere mit Blick auf die baulichen Entwicklungen des DBL gestärkt werden und der Bevölkerung und den Arbeitnehmenden im Quartier steht ein aufgewerteter Freiraum zur Verfügung.

Studienperimeter Werftplatz

«Werftplatz»

Die Neugestaltung ist ab zirka 2031 vorgesehen. Bis dahin bleibt die Sportzwischennutzung Werft bestehen. Die Umsetzung des «Werftplatzes» sieht einen neuen hindernisfreien Werftstegabgang vor, welcher neu auf dem Platz ankommt. Damit wird die Orientierung im Raum und das subjektive Sicherheitsempfinden durch die bessere Einsehbarkeit gesteigert. Die Aufenthaltsqualität auf dem Platz wird mit Sitzgelegenheiten und Baumpflanzungen erhöht. Als Anziehungspunkt sollen zwei frei zugängliche Sportfelder, beispielsweise für Pickleball, realisiert werden. Damit soll auch dem Sportkonzept 2030 Rechnung getragen werden, indem frei zugängliche, niederschwellige Anlagen und Bewegungsräume im öffentlichen Raum realisiert werden. Zudem ergänzt dieses Sportangebot das Defizit an Hartspielflächen in diesem Raum optimal. Des Weiteren sollen rund fünf öffentliche Trailerabstellplätze realisiert werden. Diese stellen die Erreichbarkeit des Motorbootshafens für all diejenigen sicher, die keinen Bootsabstellplatz vor Ort oder im Wasser haben und ihr Boot beispielsweise für die behördliche Schiffsprüfung vorführen müssen. Für die Neugestaltung des «Werftplatzes» müssen die rund 15 Boots-Landliegeplätze aufgehoben werden.

Werftplatz

Wettbewerb

Gestützt auf das Zielbild der Vorstudie «Werftplatz» soll ein Wettbewerb nach SIA 142 durchgeführt werden. Das Wettbewerbsverfahren stellt sicher, dass ein qualitätsvolles Umsetzungsprojekt für diesen wichtigen Ort am linken Seeufer vorgelegt wird. Es werden neue Gestaltungsideen generiert, welche das Zusammenwirken unterschiedlicher Elemente optimieren und konkretisieren. Ausserdem wird durch dieses Verfahren eine schnelle Umsetzung ermöglicht, da ein klares Siegerprojekt zur Umsetzung kommt. Die klaren Rahmenbedingungen und Nutzungen, welche im Rahmen des Zielbilds der Vorstudie «Werftplatz» definiert wurden, sind ideal für die Durchführung eines offenen Wettbewerbsverfahrens.

Mit einem Bericht und Antrag wird der Stadtrat im Herbst 2026 einen Sonderkredit für den Wettbewerb und die Projektierung beim Grossen Stadtrat beantragen und weitere Details zu diesem Projekt erläutern.

 

Dokumente

Name Download

Projekte

Kontakt