In der Stadt Luzern forderte 2017 ein Bevölkerungsantrag, LGBTIQ-Anliegen in allen städtischen Wirkungsfeldern mitzudenken und sich dem Netzwerk anzuschliessen. Mit dem nun erfolgten Beitritt hat die Stadt die Möglichkeit, den Austausch mit anderen Städten nutzbringend zu vertiefen, voneinander zu lernen und bewährte Ansätze weiterzuentwickeln. Alles mit dem erklärten Ziel, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen queere Menschen frei, sicher und chancengleich leben können.
«Ich freue mich, dass die Stadt Luzern als Mitglied aufgenommen wurde. Die Mitgliedschaft ist zugleich Auszeichnung für bisher Geleistetes und Ansporn, sich zu verbessern. Denn Gleichstellung passiert nicht von allein; sie braucht Haltung, Zusammenarbeit und konkrete Massnahmen. Mit dem Beitritt zum Rainbow Cities Network stärken wir unser Engagement für eine offene Stadt, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität ihren Platz haben», sagt Stadtpräsident Beat Züsli.
Bei den jährlichen Treffen der Regenbogenstädte wird die Stadt Luzern über ihre Aktivitäten zur Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, intergeschlechtlichen und weiteren queeren Menschen Bericht erstatten und sich von den Ideen anderer Städte inspirieren lassen.
Das Rainbow Cities Network ist ein weltweites Netzwerk von derzeit 62 Städten, das sich für die Förderung der Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzt. Es wurde am 17. Mai 2013 anlässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) in Den Haag gegründet. Die Schweiz war mit Zürich und Genf als Gründungsmitgliedern von Anfang an vertreten.
Weitere Informationen: Rainbow Cities NetworkExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
| Name |
|---|
| Gleichstellung |