Mobilität

Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern

Mit der Umsetzung des «Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern» werden die Staus in der Stadt reduziert und der öffentliche Verkehr gefördert. Das Gesamtverkehrskonzept wurde gemeinsam von der Stadt Luzern, vom Kanton Luzern, vom Verkehrsverbund Luzern und vom Gemeindeverband LuzernPlus entwickelt.

Die Ziele:

  • die bis 2030 erwartete Zunahme der Mobilität bewältigen;
  • die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen;
  • den Bus-, Velo- und Fussverkehr ausbauen und attraktivieren;
  • dem Autoverkehr den für die notwendige Mobilität erforderlichen Strassenraum zur Verfügung stellen;
  • die Aufenthalts- und Lebensqualität im Agglomerationszentrum erhöhen.


Youtube-Video: Es wird auf die Nutzungsbedingungen verwiesen.

Eckdaten

- Vier Partner: Stadt Luzern, Kanton Luzern, LuzernPlus und Verkehrsverbund Luzern

- Kosten: Fr. 1'460'000.- (Anteil Stadt Luzern)

- Realisierung: ab 2019

-  Die öffentliche Planauflage ist abgeschlossen.

- Die öffentliche Informationsveranstaltung zur Planauflage fand am 11. September 2018 statt.

 

Vom Bedürfnis zum Konzept

Während über 20 Stunden am Tag fliesst der Verkehr in der Luzerner Innenstadt mehr oder weniger problemlos. In der Hauptverkehrszeit gibt es aber regelmässig Staus. Die Folge davon ist, dass die Stadt Luzern nicht mehr zuverlässig erreichbar ist. Schleichverkehr durch die Quartiere beeinträchtigt die Lebensqualität und die Verkehrssicherheit. Das «Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern» zeigt, wie die Staus in den Hauptverkehrszeiten reduziert werden können und der Verkehr in der Innenstadt flüssig bleibt.

Die Massnahmen

Verkehrsmodelle zeigen, dass der Verkehr auch zu den Hauptverkehrszeiten fliessen kann, wenn 5 Prozent weniger Autos auf den Hauptstrassen sind. Um dies zu erreichen, sieht das Gesamtverkehrskonzept vor, 2019 weitere neun Dosierungsstellen auf Quartierstrassen einzurichten. Autofahrende müssen sich künftig bei den Einfahrten auf die Hauptstrassen ein paar Minuten gedulden, bis die Ampeln auf Grün schalten. Auch fünf zusätzliche Parkhausausfahrten sollen mit Ampeln gesteuert werden.

Da in der Stadt Luzern aufgrund ihrer Topografie nicht mehr und keine breiteren Strassen gebaut werden können, soll der öffentliche Verkehr konsequent gefördert werden, um die erwartete Zunahme der Mobilität bewältigen zu können. Busse können auf der gleichen Fläche viel mehr Menschen transportieren als Autos. Aus diesem Grund sehen weitere Massnahmen vor, den Busverkehr auszubauen und wo immer möglich den öffentlichen Verkehr mit Busspuren, Busschleusen und Fahrbahnhaltestellen zu bevorzugen.

Die Umsetzung

Die GVK-Massnahmen wurden in zwei Prioritäten unterteilt. Die Massnahmen erster Priorität werden ab 2019 umgesetzt. Die Massnahmen zweiter Priorität werden erst dann realisiert, wenn diese aufgrund der Erfolgskontrolle nach der Realisierung der Massnahmen erster Priorität als notwendig erachtet werden.

Die Überprüfung

Im Rahmen der Erfolgskontrolle wird die Kapazität, die Sicherheit und die Attraktivitätssteigerung des öV (Reisezeiten, Verlustzeiten) in einer Vor- / Nachher Messung untersucht. Die Vorhermessung dazu fand im September 2017 statt. Die Nachmessung erfolgt frühestens ein halbes Jahr nach der Umsetzung der Massnahmen.

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