Klimaschutz

Klimawandel in Hollywood: Dankesrede von Leonardo DiCaprio anlässlich der Oscarverleihung am 28. Februar 2016 in Los Angeles.

Klimawandel
Insbesondere durch die Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) gelangen seit Anfang des 20. Jahrhunderts immer grössere Mengen von treibhauswirksamen Gasen in die Atmosphäre. Sie verstärken den natürlichen Treibhauseffekt und erwärmen die Erde zusätzlich. Weltweit ist die Temperatur seit Beginn der Industriealisierung im Mittel um 1°C gestiegen. In der Schweiz war die Zunahme mit 2.5°C deutlich stärker.
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Energie- und Klimastrategie
Mit seiner neu formulierten Energie- und Klimastrategie will sich der Stadtrat frühzeitig auf die grossen energie- und klimapolitischen Herausforderungen vorbereiten. Der sparsame Umgang mit Energie und der vermehrte Einsatz von lokal und regional produzierten erneuerbaren Energieträgern liegt im wirtschaftlichen Interesse der Stadt Luzern.
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Klimaschutz-Tipps
Weniger ist mehr – das können Sie für den Klimaschutz tun: 
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myclimate Audio Adventure Luzern
«Wolkenjagd und Mauersegler» - Kommen Sie mit auf eine spannende und etwas andere Entdeckungsreise durch Luzern:
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Aktionsplan Luft, Energie, Klima

Die Stimmberechtigen der Stadt Luzern haben sich im Bereich der Energie- und Klimapolitik ehrgeizige Ziele gesetzt. Um diese Ziele zu erreichen, ergreift die Stadt Luzern konkrete Massnahmen. Diese werden jeweils zu mehrjährigen Aktionsplänen zusammengefasst. Der erste Aktionsplan aus dem Jahr 2008 ist bereits weitgehend umgesetzt. Deshalb hat der Stadtrat Ende 2015 einen zweiten Aktionsplan verabschiedet. Der «Aktionsplan Luft, Energie, Klima 2015» umfasst 17 Massnahmen. Sie sind nach sechs Massnahmenschwerpunkten gegliedert und sollen bis 2021 umgesetzt werden. Der Inhalt ist in der leicht verständlichen Broschüre «Aktionsplan Luft, Energie, Klima 2015» zusammengefasst.

Mit dem «Aktionsplan Luft, Energie, Klima 2015» kann die Stadt Luzern den Energieverbrauch sowie die Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen deutlich senken. Die städtischen Zielsetzungen können aber nur erreicht werden, wenn zusätzlich auch der Bund und der Kanton weitere Massnahmen umsetzen.

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Klimaschutz-Tipps

Weniger ist mehr – das können Sie für den Klimaschutz tun:

Schrauben Sie ihre Kosten herunter
Ersetzen Sie eine Glühbirne durch eine Stromsparlampe. So reduzieren Sie ihren CO2-Ausstoss um rund 30 kg pro Jahr und sparen erst noch Geld! Licht in unbenützten Räumen immer ausschalten.

Goodbye Standby
Viele Geräte (TV, Radio, PC, Drucker, Kaffeemaschine usw.) stehen 24 Stunden unter Strom. Das muss nicht sein: Geräte immer ausschalten z. B. mit der Stromspar-Schaltermaus oder einer Steckdosenleiste mit Schalter. Das spart 85 kg CO2 pro Haushalt und Jahr (Gerätetipps siehe www.topten.ch).

Überfluss schafft Überdruss
Lassen Sie überverpackte Produkte im Gestell stehen: 20% weniger Abfall pro Person und Jahr vermindern den CO2-Ausstoss um 30 kg.

Essen: lokal und saisonal
Saisonale Lebensmittel aus der Region haben kurze Transportwege und entlasten die CO2-Bilanz pro Person um rund 600 kg pro Jahr.

Wasserspass
Kluge Armaturen sparen 20% Warmwasser und vermindern so den CO2-Ausstoss um 250 kg pro Jahr.

Cool bleiben im Winter
Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart 6% Energie und Kosten. In einer mit Heizöl beheizten Vierzimmerwohnung entspricht dies pro Jahr 240 kg CO2.

Gewohnheiten durchbrechen
Bevorzugen Sie für ihre Wege den öffentlichen Verkehr. Fahren Sie Velo oder gehen Sie zu Fuss – tausend nicht gefahrene Autokilometer entsprechen 200 kg weniger CO2. Falls es mal ohne Auto nicht geht: Mit der ECO-DRIVE-Fahrweise (www.eco-drive.ch) sparen Sie rund 2 kg CO2 pro 100 Kilometer.

Auf dem Boden bleiben
Statt eines Städteflugs die Reise per Bahn: Zürich – Paris retour (960 km) vermindert den CO2-Ausstoss um 170 kg pro Person.

Es handelt sich hier um Durchschnittswerte. Annahme: Strombezug aus dem europäischen Stromverbund-Netz. Quelle «Ten things to do», den Klimatipps zu Film und Buch «An Inconvenient Truth – Eine unbequeme Wahrheit» von Al Gore.

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Klimawandel

Insbesondere durch die Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) gelangen immer grössere Mengen von treibhauswirksamen Gasen in die Atmosphäre. Sie verstärken den natürlichen Treibhauseffekt und erwärmen die Erde. Weltweit ist die Temperatur von 1880 bis 2012 im Mittel um 0.85°C gestiegen. In der Schweiz war die Zunahme mit 1.7°C deutlich stärker.

Globale Folgen
Global führt der Klimawandel zu höheren Temperaturen, veränderten Niederschlagsmustern, dem Abschmelzen der Gletscher und der polaren Eiskappen, einem Anstieg des Meeresspiegels, der Versauerung der Ozeane und Störungen in Ökosystemen. Der Lebensraum von Millionen Menschen ist gefährdet. Die klimabedingte Migration wird zunehmen.
Gemäss der UN-Behörde für die Reduzierung von Katastrophenrisiken (UNISDR) hat sich die Anzahl von Unwetterkatastrophen innerhalb von zwei Jahrzehnten nahezu verdoppelt. Seit 1995 wurden als Folge von Überschwemmungen, Stürmen, Hitzewellen und Dürren mehr als 4 Milliarden Menschen verletzt, obdachlos oder benötigten Nothilfe, 600'000 verloren ihr Leben, mehrheitlich in Asien.

Folgen für die Schweiz und Luzern
Die wichtigsten Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz sind die grössere Hitzebelastung in den Agglomerationen und Städten, die zunehmende Sommertrockenheit, das steigende Hochwasserrisiko, die abnehmende Hangstabilität und häufigere Erdrutsche, die steigende Schneefallgrenze, die Beeinträchtigung der Wasser-, Boden- und Luftqualität, die Veränderung von Lebensräumen und der Artenzusammensetzung sowie die Ausbreitung von Schadorganismen und Krankheiten. Die Wirtschaft wird vor allem in jenen Bereichen betroffen, in denen die Natur eine wichtige Rolle als Produktionsfaktor spielt (Tourismus, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft).

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myclimate Audio Adventure

Wir laden Sie herzlich ein zu «Wolkenjagd und Mauersegler». Kommen Sie mit auf eine spannende und etwas andere Entdeckungsreise durch Luzern. Mit dem Hörerlebnis für jedes Alter, jedes Interesse und zu jeder Jahreszeit, erleben Sie an Hand von lokalen Beispielen, wie Klimaschutz lustvoll möglich ist.

Erfahren Sie mehr über Luzerner Heldentaten, Gewässernutzung und Klimaschutz. Sie haben Ihren ganz persönlichen Guide im Ohr – wählen Sie aus, welche dieser drei Geschichten Ihnen Frölein Da Capo erzählt:

  • Wolkenjagd und Mauersegler
  • Laura und die klingenden Spuren (ab 10 Jahren)
  • Luzia und die Fischerrute (ab 5 Jahren)
So funktioniert es:

  1. Download der Audiodateien unter www.myclimate-audio-adventure.ch oder kostenlose Ausleihe von Audioguides in der Tourist Information am Bahnhof Luzern.
  2. Hören und Entdecken: Der Spaziergang dauert ca. 55 Minuten, die Hörzeit ca. 40 Minuten.
  3. Rätsel fortwährend lösen und tolle Preise gewinnen.
Weitere Informationen zum Audio Adventure Luzern, zum Rätsel sowie einen Plan finden Sie im Flyer.

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