Allemnd Luzern

Naturerlebnisgebiet Allmend

Auf der Luzerner-Allmend befindet sich eines der wertvollsten Naturgebiete der Stadt Luzern. Trocken- und Feuchtwiesen, Bäche, Weiher und Hecken: Die Vielfalt an Lebensräumen ist einmalig. Seltene Libellen, Heuschrecken, Tagfalter oder Reptilien leben hier. Auf Spazier- und Pirschwegen kann das Gebiet entdeckt werden. Erlebnis-Stationen bieten Einblick in die Natur.

Besuchen Sie das Naturerlebnisgebiet Allmend:

Angebote für Schulen und Gruppen:

  • Erlebnis-Stationen: Informatives und Spielerisches für Jung und Alt.
  • Führungen & Pflegeeinsätze: Allmend-Wissen von Experten oder Arbeiten für die Natur.
  • Naturschule Allmend: Unterrichtsunterlagen zum Downloaden und pädagogisches Material zum Ausleihen. Vorhanden ab März 2020 – nur für Schulen der Stadt Luzern.

Kontakt

Stadt Luzern
Umweltschutz
Industriestrasse 6
6005 Luzern
T +41 41 208 83 40

Zur Dienstabteilung
Kontaktformular

Allgemeine Informationen

Das Naturerlebnisgebiet Allmend umfasst drei Teile:

  • Allmend Ost: ehemaliger Schiessplatz zwischen neuer Schiesssporthalle und Bireggwald
  • Allmend West: Gelände südlich des Armeeausbildungszentrums (AAL)
  • Eichwald

Der ehemalige Schiessplatz wurde saniert und 400 Tonnen giftiges Blei entfernt. Auf dem Gelände wurden Tümpel und Weiher angelegt, Hecken gepflanzt und artenreiche Wiesen angesät. Ein Teil der Flächen stehen unter Naturschutz.

Bitte beachten Sie die markierten Regeln. Die Natur hat Vorrang.

Naturerlebnisgebiet Allmend Luzern

Anreise

  • Ab Bahnhof Luzern: Bus Nr 20 oder Bahn S4, S5 bis Luzern Allmend/Messe
  • Mit dem Velo über die neue Veloroute «Freigleis»

Spazieren

  • Ein dichtes Wegnetz vom Pirschpfad bis zur Fahrstrasse erlaubt es, die vielfältige Natur zu entdecken.
  • In den Schutzgebieten dürfen die Wege nicht verlassen werden. Bitte beachten Sie die entsprechende Signalisation.

Hunde

  • Auf der ganzen Allmend gilt Leinenpflicht.
  • Ausnahme: Hundefreilaufzone südlich des AAL.

Velofahren oder Biken

  • Bitte halten Sie sich an die im Übersichtsplan rot markierten Routen.
  • Das Biken abseits der Wege ist verboten.

Rasten und Picknicken

  • Auf der ganzen Allmend ist das entfachen von Feuern verboten.
  • Grössere Rastplätze sind auf dem Übersichtsplan eingezeichnet. Verschiedene zusätzliche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Tipp

  • Besuchen Sie die Erlebnis-Stationen und erfahren Sie mehr über die Natur und die spannende Geschichte der Luzerner-Allmend.
Naturerlebnisgebiet Allmend Luzern Unke

 

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Erlebnis-Stationen

Wussten Sie, dass auf der Luzerner-Allmend einst Flugzeuge landeten? Kennen Sie den Teufelsabbiss oder die Eichenschrecke? Diese Fragen und viele mehr lassen sich spielerisch bei den fünf Erlebnis-Stationen beantworten. Die Erlebnis-Stationen befinden sich auf Materialkisten. Diese werden für die «Naturschule Allmend» genutzt. Sie beinhalten Unterrichtsmaterial und Werkzeug um mit Schulklassen auf der Allmend arbeiten und forschen zu können.

Landschaft: Die Allmend im Wandel der Zeit

Die Erlebnis-Station erzählt der die Geschichte der Allmend von der Wildflusslandschaft bis zum heutigen Naturerlebnisgebiet. Zu jeder Jahreszeit werden vier Naturbeobachtungstipps gegeben.

Standort: Allmend Ost, 75 Meter südlich Zihlmattweg

Tümpel: Ein Paradies für Unken

Die Gelbbauchunke bewohnt die neu geschaffenen Tümpel und Weiher. Wer neben dieser seltenen Amphibienart in den Kleingewässern lebt, erfahren Sie bei der Erlebnis-Station. Der Ruf der Amphibien kann durch Kurbeldrehung hörbar gemacht werden.

Standort: Allmend Ost, Auf der kleinen Anhöhe in der neu geschaffenen Weiherlandschaft

Kiste Wiese

Wiesen: Blumen, Gras und Grillen

Von der artenreichen Trockenwiese bis zum ökologisch wertlosen Sportrasen werden die Wiesentypen der Allmend mit ihrer Flora und Fauna gezeigt. Die Hörstation macht das unterschiedliche Zirpen diverser Grillen- und Heuschreckenarten hörbar.

Standort: Allmend Ost, Wegkreuzung hinter dem ehemaligen Schiesswall

Grenz-Eichen: Ein Hochhaus für Tiere

Die Vielfalt an Lebensräumen auf einer Eiche kann mit einem Puzzle erfahren werden. Gleichzeitig erfährt man, wie es zum Namen «Grenz-Eichen» kam.

Standort: Allmend West, wenig nördlich des Südportales des Zentralbahn-Allmend Tunnels

Eichwald: Wo einst Schweine gemästet wurden

Hier erfahren Sie, dass der Eichwald ein bedeutender Wald ist und dass Eichen nicht nur wertvolles Holz liefern, sondern auch als Nahrung für Schweine genutzt wurden.

Standort: Eichwald, Murmattweg

Naturerlebnisgebiet Allmend Luzern Unke

 

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Führungen und Pflegeeinsätze

Besuchen Sie das Naturerlebnisgebiet Allmend unter fachkundiger Leitung oder leisten Sie mit einem Pflegeeinsatz einen Beitrag zur Pflege der Naturflächen.

Öffentliche Führungen
Ab Frühling 2020 werden auf der Allmend regelmässig kostenlose Führungen angeboten. Details folgen.

Individuelle Führungen
Für eine Gruppe ab 10 Personen organisiert die Stadt Luzern auf Anfrage eine individuelle Exkursion. Diese kostet je nach Dauer, Thema und Referent zwischen Fr 150 und Fr 400; allfällige Kostenreduktion für gemeinnützigen Gruppen aus der Stadt Luzern auf Absprache.
Anfrage richten Sie bitte an den Umweltschutz Stadt Luzern.

Pflege-Einsätze
Gruppen (10-20 Personen) oder Schulklassen können bei Pflegeeinsätzen auf der Allmend mithelfen. Ein besonderes Erlebnis, bei dem man nebenbei viel über die Natur lernt. Mögliche Arbeiten sind: Büsche scheiden, Zäune reparieren, Heuen. Ein besonderes Erlebnis, bei dem man nebenbei viel über die Natur lernt. Erkundigen Sie sich beim Umweltschutz Stadt Luzern.

Achtung: Anzahl Pflegeeinsätze ist beschränkt.

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