Benutzung

Das Stadtarchiv ist öffentlich und für alle Interessierten während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Der Lesesaal bietet acht bis zehn Arbeitsplätze sowie zwei Mikrofilm-Lesestationen und eine Fotokopiergelegenheit. Es steht eine Freihandbibliothek zur Verfügung. Themen der Stadtgeschichte und die Bestände des Stadtarchivs sind in Karteien und im elektronischen Katalog recherchierbar (vgl. Benutzungshinweise).

Link zur Online-Recherche

Schüler/innen, Studierende und Forschende berät das Stadtarchiv gerne bei der Planung und Durchführung von Recherchearbeiten im Archiv. Eine Übersicht mit möglichen Forschungsthemen soll den Einstieg in Fragestellungen zur Luzerner Stadtgeschichte erleichtern.

Im Weiteren bietet das Stadtarchiv in regelmässigen Abständen Kurse für das Lesen alter Handschriften an.

Benutzungshinweise

Link zur Online-Recherche

Anfragen
Die Benutzung des Archivs erfolgt in der Regel an Ort und Stelle durch Einsichtnahme in Archivalien in unserem Lesesaal oder durch die Konsultation der vorhandenen Literatur in unserer Präsenzbibliothek. Das Stadtarchiv nimmt aber gerne auch Anfragen in schriftlicher oder elektronischer Form (E-Mail) entgegen. Ein Anspruch auf die Übernahme aufwendiger Recherchen besteht jedoch nicht. Insbesondere kann sich eine Antwort auch auf die allgemeine Auskunft beschränken, ob über die gestellte Frage im Stadtarchiv Unterlagen vorhanden sind oder nicht. Die Beantwortung einfacher schriftlicher Anfragen ist kostenlos. Aufwendigere Nachforschungen (über 15 Minuten) werden nur nach Massgabe der personellen Ressourcen durchgeführt und sind gebührenpflichtig. Für die effiziente Beantwortung von Anfragen ist es unabdingbar, dass 

  • aus der Fragestellung klar hervorgeht, welche Fakten gesucht werden,
  • sämtliche Tatsachen, die bereits bekannt sind, sowie deren Quellen angegeben werden.

Datenschutz
Die Akten unterstehen einer Sperrfrist von 30 Jahren. Bei besonders schützenswerten Personendaten beträgt die Sperrfrist 50 (in gewissen Fällen 70) Jahre. Für wissenschaftliche Arbeiten kann die Sperrfrist aufgehoben werden. Gesuche sind mittels Online-Formular an das Stadtarchiv zu richten.
Für die Einsichtnahme in Baupläne ist eine schriftliche Vollmacht der Hauseigentümerin / des Hauseigentümers vorzuweisen. Die Benutzung der Privatarchive ist vertraglich geregelt. Verschiedene sind nur mit Einwilligung der Eigentümerin / des Eigentümers einsehbar.

Konservatorische Einschränkungen bei der Benutzung
Archivalien sind in der Regel Unikate und bedürfen deshalb des besonderen Schutzes, damit auch nachfolgende Generationen sie noch benützen können.  Problematisch für die Erhaltung der Archivalien ist das Kopieren. Da mittlerweile digitale Kameras weit verbreitet sind, gestattet das Stadtarchiv nur noch das Fotokopieren von Büchern ohne Seltenheitswert. Archivalien hingegen sind zu fotografieren. Häufig ist es ohnehin sinnvoller, Auszüge zu notieren. Vielfach stehen auch Schutzverfilmungen für die Benutzung zur Verfügung. Allenfalls ist auch das Kopieren durch unseren professionellen Repro-Partner möglich, was jedoch mit entsprechenden Kosten verbunden ist.

Gebühren
Die Grunddienste des Stadtarchivs wie die Unterstützung beim Ermitteln der Unterlagen und das Gewähren der Einsicht sind unentgeltlich, soweit sie mit einer rationellen Verwaltungsführung vereinbar sind. Zusätzliche Dienstleistungen unterliegen der Gebührenpflicht. Die Gebühren bemessen sich nach dem Kostendeckungsprinzip und nach dem Äquivalenzprinzip unter Berücksichtigung der Materialkosten, der direkten Personalkosten und anderer Auslagen (Details siehe Tarifblatt).

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Forschungsthemen

Die breite Auswertung seiner Bestände, ebenso wie die gute Betreuung seiner Benützerinnen und Benützer sind dem Stadtarchiv ein Anliegen. Deshalb haben wir für interessierte Kreise ein Papier mit Themenvorschlägen für die Stadtgeschichtsforschung am Beispiel Luzerns verfasst.

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Lesen alter Handschriften

Was nützen Ihnen Ihre alten Familiendokumente, wenn Sie sie nicht lesen können? Oder möchten Sie in Archiven forschen?

Machen Sie sich in einem Kurs mit der alten deutschen Kurrentschrift vertraut. Sie werden sich mit Freude und Erfolg an das Entziffern alter handgeschriebener Dokumente wagen.



Zum Kurs
Am ersten Vormittag machen sich die Teilnehmer mit dem Alphabet vertraut. Nach Leseübungen mit einfachen, in sorgfältiger Schulschrift geschriebenen Texten werden individuell ausgeprägte Schriften gelesen, wie sie etwa in Reglementen und Protokollen anzutreffen sind.
Am zweiten und dritten Vormittag sollen die Teilnehmer möglichst viele individuell ausgeprägte Schriften, überwiegend aus dem 19. Jahrhundert, lesen. Dabei lernen sie den Variantenreichtum der Schrift kennen und Methoden, die ihnen helfen, auch schwer Lesbares zu entziffern. Als Schriftproben dienen historisch interessante Texte.



Kursleitung
Dr. Hildegard Gantner-Schlee, Muttenz

Kursort
Stadtarchiv Luzern, Ruopigenstrasse 38, 6015 Luzern
Kursdaten
Der Kurs wird zwei Mal jährlich angeboten. Der nächste Einsteigerkurs findet im Herbst 2017 statt (genaues Datum noch nicht bekannt).


Anmeldung beim Stadtarchiv:
Tel. 041 208 73 80
stadtarchiv@stadtluzern.ch

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