Aktuelles und Projekte Vorschulalter

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über laufende Projekte und Programme im Vorschulbereich:
  • KitaPlus: Das Integrationsprojekt in Kitas für Kinder mit Behinderung
  • Orientierungsrahmen: Das Projekt zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität in Kitas
  • Primokiz: Die Stadt Luzern gibt als Referenzstadt ihre Erfahrungen in der Frühen Förderung weiter
  • QUIRL: Die Untersuchung zur Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten
  • Frühe Förderung: Die vier Massnahmen der Stadt Luzern

KitaPlus

Die Idee
Kinder mit besonderen Bedürfnissen besuchen reguläre Kindertagesstätten in der Stadt Luzern. Die Mitarbeitenden der Kindertagesstätte werden fachlich von heilpädagogischen Früherzieherinnen  punktuell unterstützt. Dabei steht die Integration des Kindes in die reguläre Betreuungseinrichtung und nicht die individuelle heilpädagogische Förderung des Kindes im Zentrum. Zusätzlich soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen ebenfalls ermöglicht werden. Die Projektleitung liegt bei der Stiftung Kind und Familie.

Projektverlauf
Das Projekt startete im Herbst 2011. In einer zweijährigen Pilotphase konnten zehn Kinder mit besonderen Bedürfnissen einer regulären Kindertagesstätte der Stadt Luzern familienergänzend in sieben Kindertagesstätten in der Stadt Luzern betreut werden. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse zeigen: Das Projekt ist für alle Beteiligten: Kind mit besonderen Bedürfnissen, Eltern des Kindes, Kindertagesstätte sowie auch für die Eltern mit normalentwickelten Kindern, die ihre Kinder in einer dieser Kindertagesstätten betreuen lassen ein Erfolg!

Das Projekt wird um zwei weitere Jahre verlängert: Ab August 2014 erhalten alle stadtluzerner Eltern mit Kindern im Vorschulalter, welche die Kriterien der heilpädagogischen Früherziehungsdienste Kanton Luzern erfüllen, neben dem höheren Betreuungsgutschein auch die fachliche Begleitung des Kitapersonal durch die heilpädagogischen Früherziehungsdienste.

Rechtsgleichheit auch für Eltern mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen
Damit wird auch in diesem Bereich die Rechtsgleichheit der Eltern erreicht sowie die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf massgeblich unterstützt. Die daraus entstehenden Kosten für die fachliche Begleitung der heilpädagogischen Früherziehungsdienste werden auch in den kommenden zwei Jahren vollumfänglich von der KiFa Stiftung Kind und Familie getragen.


Weiterführende Informationen, den Evaluationsbericht sowie alle notwendigen Formulare finden Sie unter: www.kindertagesstaette-plus.ch
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Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz

Das nationale Projekt Orientierungsrahmen
Der Orientierungsrahmen der UNESCO Kommission und des Netzwerks Kinderbetreuung wurde vom Marie Meierhofer Institut für das Kind im Auftrag der UNESCO- Kommission und dem Netzwerk Kinderbetreuung entwickelt. Er soll Akteuren der Betreuung von Kindern im Vorschulalter als ein Arbeitsinstrument für ihre pädagogische Arbeit und deren Qualitätsentwicklung dienen.

Pädagogische Qualität entwickeln - Workshop für Leitende von Kindertagesstätten
In einem zweiten Schritt, der Erprobungsphase, entstand zusammen mit Leiterinnen aus stadtluzerner Kindertagesstätten dazu ein praktischer Leitfaden für die systematische Qualitätsentwicklung im Team. In regelmässigen Workshops reflektieren die Leitenden miteinander die gemachten Erfahrungen und bereiten sich auf die nächsten Schritte vor.

Interessierte melden sich bei monika.huerlimann@stadtluzern.ch

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Primokiz

„Primokiz – Frühe Förderung lokal vernetzt“ von der Jacobs Foundation richtet sich an 25 kleinere und mittlere Schweizer Städte. Diese werden in der Frühen Förderung unterstützt und können Erfahrungen/Tipps bei Referenzstädten einholen. Die Stadt Luzern ist eine dieser Referenzstädte.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Jacobsfoundation.

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QUIRL

In der Stadt Luzern wurden die Betreuungsgutscheine für die familienergänzende Betreuung im Vorschulalter per Januar 2013 definitiv eingeführt. Bereits während der Pilotphase war die Beobachtung der Qualität ein wichtiges Thema. Deshalb wurden die Eltern mit Kindern in den Stadtluzerner Kitas bereits in den Jahren 2009 und 2011 dazu befragt. Qualität verändert sich jedoch nicht über Nacht. Wirkungen zeigen sich oft erst nach einer gewissen Zeit. Um auch nach Abschluss des Pilotprojekts die weitere Entwicklung und längerfristige Tendenzen verfolgen zu können, werden Eltern von Kindern in Kindertagesstätten oder in Tagesfamilien sowie die Kindertagesstättten selber ein weiteres Mal zur Qualität in den befragt. Ziel der Stadt Luzern ist, konkrete Erkenntnisse wie Bedürfnisse und Tendenzen zu erfassen und die Entwicklung eines qualitativ guten Betreuungsangebots entsprechend zu unterstützen.

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