Attraktive Innenstadt

Strategieprozess Carregime

Luzern ist eine beliebte Destination für den Cartourismus. Die Konzentration der Attraktionen rund um den Schwanen- und Löwenplatz hat zur Folge, dass die meisten dieser Cars in die Innenstadt fahren. Diese Massierung führt in Teilen der Bevölkerung zunehmend zu Unmut. Um dieser Herausforderung zu begegnen, beschäftigen sich auch private Organisationen und Komitees mit dem Carverkehr. Sie haben beispielsweise mit dem Parkhaus Musegg, dem Parkhaus Reussegg/Metro oder dem Seeparking Lösungsansätze zur Verbesserung der Infrastruktur skizziert. Vor diesem Hintergrund hat der Stadtrat entschieden, unabhängig von konkreten Projektideen zuerst eine breit abgestützte Strategie für ein langfristiges Carregime zu erarbeiten. Ziel ist die Entwicklung einer mehrheitsfähigen Lösung, um den Cartourismus in der Stadt Luzern auch langfristig zu ermöglichen und zu steuern.

Auch im Bereich Tourismus stellt sich zurzeit die Frage nach einer langfristigen Strategie. Im Grossen Stadtrat wurde dazu im Januar 2019 eine entsprechende Motion mit dem Titel «Vision Tourismus Luzern 2030» überwiesen. Konkret geht es darum gemeinsam mit verschiedenen Akteuren strategische Leitlinien zur Entwicklung des Tourismus mit möglichen Steuerungsansätzen zu entwickeln. Da zahlreiche der bereits vorhandenen oder noch zu erstellenden Grundlagen für beide Strategieprozesse von Bedeutung sind, wurde eine Koordination der beiden Prozesse vorgenommen. Bis im Herbst 2019 wird eine gemeinsame Analysephase Tourismus und Carregime durchgeführt, welche als Grundlage für die anschliessend separat durchgeführten Strategieprozesse dienen soll.

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Stab Umwelt- und Mobilitätsdirektion
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6002 Luzern
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Initiative "Aufwertung der Innenstadt (Parkhaus Musegg)"

Mit Bericht und Antrag 9/2018 lehnte der Stadtrat die Initiative «Aufwertung der Innenstadt: Kein Diskussionsverbot – Parkhaus Musegg vors Volk!» im Herbst 2018 erneut ab. Ein Parkhaus in der Innenstadt mit mehreren hundert Autoparkplätzen ist für ihn keine zukunftsträchtige Lösung. Mit einem breit abgestützten dringlichen Postulat wurde der Stadtrat aufgefordert, als Lösungsbeitrag zur Carparkierungsfrage einen breit abgestützten partizipativen Prozess in Angriff zu nehmen und dabei keine Projekte a priori auszuschliessen. Vor diesem Hintergrund entschied sich das Initiativkomitee Ende November 2018 zum Rückzug der Initiative.

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Initiative "Die Metro-Luzern verdient eine Chance"

Der Stadtrat lehnt die Initiative «Die Metro-Luzern verdient eine Chance. Alles auf einen Tisch – Ende Stillstand – In die Zukunft schauen!» ab. Die Initianten sprechen zwar wichtige Handlungsfelder an, diese will der Stadtrat aber mit einem partizipativ erarbeiteten und damit in allen Kreisen der Bevölkerung, der Wirtschaft, des Tourismus und der Politik verankerten Carregime sowie dem Durchgangsbahnhof Luzern als Rückgrat für ein zukunftsträchtiges öV-Netz in der Region Luzern angehen. Die Projektidee „Metro“ stellt für ihn keine zukunftsträchtige Lösung dar, da sie nicht finanzierbar und damit unrealistisch ist. Sie ist nicht in das bewährte ÖV-System integrierbar und damit unpassend, für den Transport von Carreisenden in die Innenstadt unverhältnismässig, als zusätzliche Erschliessung des Kantonsspitals und zur Aufwertung der Innenstadt unnötig.

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