Tribschenstadt

Tribschenstadt: Aufwertung der Aussenräume

Die Stadt Luzern hat sich 2016 entschieden, Massnahmen zur Aufwertung der öffentlichen Aussenräume in der Tribschenstadt zu prüfen. Sie führte einen partizipativen Prozess durch, in dem mit der Quartierbevölkerung Massnahmen erarbeitet und diskutiert wurden.

Im Dezember 2018 konnte der Prozess mit der Präsentation der geplanten Aufwertungsmassnahmen abgeschlossen werden. 2019 werden folgende Massnahmen nach und nach umgesetzt:

  • Holzauflagen auf den Betonelementen (mehr Sitzkomfort, 10 bis 15 Stück)
  • mehrstämmige Bäume und Kiesrasen in den Seitengassen (zirka 10 Stück)Aneignungsflächen in den Seitengassen (Vertrag mit IG Tribschenstadt)
  • Basketballkorb versetzen (innerhalb Anna-Neumann-Gasse)
  • Abfalleimer mit Robidog (Ecke Cécile-Lauber-Gasse/Bürgenstrasse)
  • Sonnensegel mit Sitzgelegenheit in der Rösslimatte
  • Zwischennutzung Rösslimatte Ost: Pioniergehölze, Wiese, Sandhaufen, Wasseranschluss, modelliertes Gelände, leere Spielkiste (Vertrag mit IG Tribschenstadt)

Rückblick auf Prozess

An der Stadtteilkonferenz 2015 zum Thema öffentlicher Raum wurde von Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohnern die Qualität der öffentlichen Aussenräume in der Tribschenstadt bemängelt. Die Stadt Luzern hat sich deshalb entschieden, Massnahmen zur Aufwertung der öffentlichen Aussenräume zu erarbeiten und deren Umsetzung zu prüfen.

2016 fanden zwei Workshops statt, an denen Quartierbewohnende ihre Nutzungsbedürfnisse einbringen und Massnahmenvorschläge diskutieren und beurteilen konnten. Auch Kinder und Jugendliche durften ihre Ideen einbringen, dazu wurden drei Quartierrundgänge – so genannte Quartierspionagen – durchgeführt. Folgende Massnahmen zur Aufwertung der Aussenräume wurden genannt:

  • Ergänzung der Bäume (Rösslimatte)
  • Grasfläche für Aufenthalt und Ballspiele (Rösslimatte)
  • Kunststoffbelag mit Spielgeräten (Rösslimatte)
  • Naturnaher Spielplatz (Rösslimatte)
  • Verschiebbare Sitzmöbel
  • Ergänzung der Baumgruppen in den Baumhöfen
  • Aneignungsflächen in den Seitengassen und Baumhöfen

Da aufgrund der finanziellen Situation nicht alle Massnahmen umgesetzt werden können, wurden sie am zweiten Workshop priorisiert.

In einem weiteren Schritt wurde unter Mitwirkung einer Begleitgruppe ein Plan mit Massnahmen erarbeitet, die umgesetzt werden sollen. Die Begleitgruppe mit zehn Personen aus dem Quartier vertrat in diesem Planungsprozess die Interessen der Quartierbevölkerung. Sie traf sich 2018 dreimal mit den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Auch vier Kinder und zwei Jugendliche waren bei der Erarbeitung des Bauprojekts zu Gunsten der Aufwertung der Aussenräume in der Tribschenstadt involviert.

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