Tribschenstadt: Aufwertung der Aussenräume

An der Stadtteilkonferenz 2015 zum Thema öffentlicher Raum wurde von Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner die Qualität der öffentlichen Aussenräume in der Tribschenstadt bemängelt. Die Stadt Luzern hat sich entschieden, Massnahmen zur Aufwertung der öffentlichen Aussenräume zu erarbeiten und deren Umsetzung zu prüfen.

Die Massnahmen wurden unter Einbezug der Quartierbevölkerung erarbeitet. Am 24. Mai und 20. September 2016 fanden zwei Workshops statt, an denen Quartierbewohnende ihre Nutzungsbedürfnisse einbringen und Massnahmenvorschläge diskutieren und beurteilen konnten. Auch Kinder und Jugendliche durften ihre Ideen einbringen, dazu wurden im Mai drei Quartierrundgänge – so genannte Quartierspionagen – durchgeführt. Diese Massnahmen zur Aufwertung der Aussenräume wurden genannt:
  • Ergänzung der Bäume (Rösslimatte)
  • Grasfläche für Aufenthalt und Ballspiele (Rösslimatte)
  • Verschiebbare Sitzmöbel
  • Kunststoffbelag mit Spielgeräten (Rösslimatte)
  • Naturnaher Spielplatz (Rösslimatte)
  • Ergänzung der Baumgruppen in den Baumhöfen
  • Aneignungsflächen in den Seitengassen und Baumhöfen
Da aufgrund der finanziellen Situation nicht alle Punkte umgesetzt werden können, wurden sie am zweiten Workshop bereits priorisiert. In einem nächsten Schritt wird nun ein Plan mit Massnahmen erarbeitet, die umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, diesen Plan im Herbst 2018 der Quartierbevölkerung und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Eine Begleitgruppe mit zehn Personen aus dem Quartier vertritt in diesem Planungsprozess die Interessen der Quartierbevölkerung. Sie trifft sich im Mai und Juni 2018 jeweils mit den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Auch vier Kinder und zwei Jugendliche sind bei der Erarbeitung des Bauprojekts zu Gunsten der Aufwertung der Aussenräume in der Tribschenstadt involviert.

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