Sanierung Unfallschwerpunkt Steghof

Der Unfallschwerpunkt am Knoten Geissensteinring / Sternmattstrasse soll saniert werden. Dadurch kann die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden deutlich erhöht werden.

Ausgangslage und Massnahmen

Die Situation am Knoten Geissensteinring / Sternmattstrasse ist aufgrund der Topografie, der Lage in einer Kurve und der Anordnung der Bushaltestellen sehr komplex. Diese Faktoren führen zusammen mit der hohen Verkehrsbelastung in der Summe zu gravierenden Sicherheitsdefiziten. Die Verkehrssicherheit an diesem Unfallschwerpunkt soll deshalb mit den nachfolgenden Massnahmen für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werden. Gleichzeitig wird die Bushaltestelle behindertengerecht gestaltet.

  • Die Fahrbahnfläche im Knotenbereich soll reduziert werden. Dazu muss die Haltekante der Buslinie 4 Richtung Hubelmatt aus dem Knotenbereich heraus verschoben werden. Die beiden Bushaltekanten sollen neu parallel zu liegen kommen und werden als Fahrbahnhaltestellen ausgeführt. Da dies bereits umfassende Bauarbeiten mit Anpassungen der Strassenränder und neue Busbetonplatten erfordert, werden beide Haltekanten gleichzeitig nach den Grundsätzen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) ausgestaltet.
  • Der Hauptachse Geissensteinring – Biregg- / Voltastrasse ist bereits heute gegenüber der abzweigenden Quartiererschliessung via Sternmattstrasse vortrittsberechtigt. Dies soll mit einer Trottoirüberfahrt noch stärker betont werden. Damit wird der Vortritt eindeutig zugunsten der Fussgängerinnen und Fussgänger geregelt und die heute gefährlichen Abbiegemanöver können beruhigt werden.
  • Mit dem Strassenbauprojekt soll auch ein neues Temporegime eingeführt werden. Neu wird ab der Bushaltestelle auf einem kurzen Teilstück des Geissensteinrings und auf der Sternmattstrasse Tempo 30 signalisiert. Damit kann der Verkehr auch auf dem folgenden Streckenabschnitt bis zur Voltastrasse und der Bireggstrasse beruhigt und die Verkehrssicherheit verbessert werden.