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13. April 2021
Die Feuerwehr der Stadt Luzern gibt im Tätigkeitsbericht 2020 einen Überblick über ihre Aufgaben und Leistungen. Das Jahresmotto 2020 lautete: «Wir stellen uns neuen Herausforderungen!». Treffender hätte das Motto Ende 2019 – vor Beginn der Pandemie – nicht gewählt werden können. Der Fokus lag entsprechend auch auf der Sicherstellung der uneingeschränkten Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Dabei galt es, trotz den vielfältigen Einsätzen und den zwingend nötigen Ausbildungen und Übungen, die Gesundheit aller Feuerwehrleute bestmöglich zu schützen.

Die Berufs- und Milizfeuerwehr der Stadt Luzern hat im vergangenen Jahr insgesamt 965 Einsätze (Vorjahr 1062) bewältigt. 590 Mal (Vorjahr 611) rückte die Feuerwehr alarmmässig aus. Dabei nahmen die Fehlalarme erfreulicherweise mit 241 (Vorjahr 265) um rund 10 Prozent ab. 224 Einsätze waren nicht dringend (Vorjahr 192). Dazu gehörten etwa Tierrettungen. 151 geplante Einsätze (Vorjahr 259) waren Bereitschaftsdienste an Grossanlässen (bis März 2020) und Wachdienste für das Luzerner Theater. Auszug aus dem Tätigkeitsbericht 2020:

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Bei Bränden und Unfällen wurden 13 Personen und 7 Tiere aus lebensbedrohlichen Notlagen gerettet. Zusätzlich hat die Feuerwehr bei medizinischen Notfällen zu Gunsten des Rettungsdienstes mit der Autodrehleiter 22 Patientenrettungen ausgeführt.

Zu den spezielleren Einsätzen gehörten 2020 etwa: Dachstockbrand an der Luzernerstrasse, Überschwemmungen nach intensivem Regen mit Schwerpunkt im Würzenbachquartier, Ölunfall auf dem Vierwaldstättersee, Rettung eines Rollstuhlfahrers aus steilem Gelände, Brand dreier Autos an der Villenstrasse oder die Rettung eines Rindes aus einer Güllengrube.

Trotz Pandemie zusätzliche Aufgaben erfolgreich gemeistert

«Dank einem umfassenden Pandemie-Schutzkonzept war die Einsatzbereitschaft und Einsatzleistung der Feuerwehr Stadt Luzern nie eingeschränkt», sagt Feuerwehrkommandant Theo Honermann. Im Gegenteil: Während der ersten Pandemiewelle im Frühling 2020 entlastete die Feuerwehr zusätzlich während drei Wochen rund um die Uhr den Rettungsdienst 144 vom Luzerner Kantonsspital mit qualifizierten Fahrerinnen und Fahrern. Diese leisteten 126 Notfalleinsätze. Die Berufsfeuerwehrleute leisteten zusätzlich rund 140 freiwillige Einsätze als sogenannte «First Responder» bei Herzkreislaufstillständen: Als ehrenamtlicher «First Responder» wird man vom Sanitätsnotruf 144 aufgeboten, um bei einem Notruf betreffend Herzkreislaufstillstand als Ersthelfer die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit können die Überlebenschancen der betroffenen Personen deutlich verbessert werden.

Lösch- und Rettungsboot ist früher im Einsatz 

«Trotz dem Fokus auf die Pandemie konnten wir viele Fortschritte in den laufenden Projekten und Vorhaben der Feuerwehr erzielen», sagt Theo Honermann. Besonders erfreulich war die Zustimmung des Grossen Stadtrats für die Beschaffung des neuen Lösch- und Rettungsbootes. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich früher als geplant, nämlich bereits Mitte statt Ende 2021. 

Aktuell gehören zur Berufsfeuerwehr der Stadt Luzern 34 Frauen und Männer. In der Milizfeuerwehr sind 261 Frauen und Männer engagiert. Erfreulicherweise melden sich viele junge Leute von sich aus bei der Feuerwehr und zeigen Interesse am Feuerwehrdienst. Es bestehen deshalb aktuell keine Rekrutierungsprobleme. 

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Tätigkeitsbericht 2020 der Feuerwehr Stadt Luzern Medienmitteilung 13.04.2021 Download 1 Tätigkeitsbericht 2020 der Feuerwehr Stadt Luzern Medienmitteilung 13.04.2021