Erweiterung der Schulanlage Würzenbach

15. May 2018
Weil die Schülerzahlen im Schulkreis Würzenbach/Büttenen in den letzten Jahren überraschend schnell gestiegen sind, will der Stadtrat bis im Sommer 2019 den Spezialtrakt A des Schulhauses Würzenbach um ein Geschoss erweitern. Dazu beantragt er beim Grossen Stadtrat einen Kredit vom 8,355 Mio. Franken. Darin enthalten sind auch die Kosten von 1,14 Mio. Franken für ein allfälliges Provisorium. Sollte der Zeitplan für die Aufstockung nicht eingehalten werden können, müsste ab Herbst 2019 ein Modulbau gemietet werden.
Die Schülerzahlen im Schulkreis Würzenbach/Büttenen sind in den letzten Jahren überraschend schnell gestiegen. Der im Quartier erwartete Generationenwechsel ist früher als prognostiziert eingetreten. Zudem wird die Möglichkeit eines freiwilligen zweiten Kindergartenjahrs immer häufiger genutzt. Es ist absehbar, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 in der Schulanlage Würzenbach 16 Primarschulabteilungen und 4 Kindergartenabteilungen geführt werden müssen. Um dies zu ermöglichen, müssen Räume für vier zusätzliche Primarklassen und einen zusätzlichen Kindergarten bereitgestellt werden.

Der Stadtrat hat verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten prüfen lassen und schlägt eine Aufstockung des Spezialtrakts A vor. Neben den benötigten Schulräumen sollen auch Räume für das schulergänzende Betreuungsangebot, die Musikschule und die Reintegration der bisher ausgelagerten Bibliothek zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig ist geplant, die Gebäudehülle des Traktes energetisch zu sanieren und eine Photovoltaikanlage zu installieren. Die Aufstockung hat gegenüber einem Neubau neben finanziellen Aspekten den Vorteil, dass die Spielflächen und Aussenräume der Schulanlage erhalten bleiben. Zudem hat eine Aufstockung auch Vorteile fürden Schulbetrieb und die Bewirtschaftung und ermöglicht eine architektonisch qualitätsvolle Einbettung in die Umgebung.

Um die Aufstockung realisieren zu können, beantragt der Stadtrat beim Grossen Stadtrat einen Kredit von 8,355 Mio. Franken. Darin enthalten sind neben den Realisierungskosten von 7,215 Mio. Franken auch die Kosten für ein allfälliges Provisorium. Sollte es zu Verzögerungen kommen – zum Beispiel durch Einsprachen oder ein Referendum –, müsste ab Herbst 2019 ein Modulbau auf dem Schulareal aufgestellt werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1,14 Mio. Franken. Darin enthalten sind 20'000 Franken für die Reservation des Modulbaus. Falls das Provisorium nicht benötigt würde, entfallen die Kosten von 1,12 Mio. Franken für die Miete, das Aufstellen und den späteren Rückbau des Modulbaus.

Link:
Bericht und Antrag 8/2018 «Erweiterung der Schulanlage Würzenbach»