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29. Mai 2015

Am Pfingstmontag kam es im Nachgang des Fussballspiels FC Luzern – FC Zürich zu gegenseitigen Angriffen aus den beiden Fanlagern. Diese fanden Mitten im Wohnquartier Moosmatt sowie Hirschmatt statt, auf und neben den Routen der beiden Fan-Märsche. Es kam zu Sachbeschädigungen. In der Folge meldeten sich betroffene Anwohnerinnen und Anwohner der Route und beschwerten sich beim Stadtrat über die Vorfälle.

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom vergangenen Mittwoch den Vorfall besprochen und verurteilt das Verhalten der gewalttätigen Fans in beiden Gruppen auf Schärfste, ebenso die damit verbundene Gefährdung der Quartierbevölkerung. Zusätzlich hält er fest:
  • Im Hinblick auf die neue Fussballsaison fordert der Stadtrat eine gemeinsame Analyse der zu Ende gehenden Spielzeit mit den zuständigen Stellen des Kantons, der Luzerner Polizei, des FC Luzern, der Fan-Arbeit, der vbl und der SBB. Sie soll aufzeigen, ob und allenfalls wie die Zusammenarbeit und die Dispositive für einen möglichst reibungslosen und gewaltfreien Ablauf von Fan-Aktivitäten im öffentlichen Raum angepasst werden müssten.
  • Der Stadtrat will sich in den nächsten Wochen mit Vertretungen der betroffenen Quartiervereine treffen und den bereits eingeleiteten Dialog vertiefen. Dabei steht die Sicherheit der Quartierbevölkerung im Zentrum.
  • Schliesslich setzt der Stadtrat auf die Fortsetzung der bereits praktizierten Zusammenarbeit zwischen Kanton Luzern, Luzerner Polizei und Stadt Luzern im permanenten Sicherheitsausschuss, der am kommenden Montag tagt und sich auch mit der öffentlichen Sicherheit vor und nach Fussballspielen befassen wird.
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