Not a New York Love Story

Gewinner der Comic-Stipendien der Deutschschweizer Städte Basel, Luzern, Zürich

24. March 2020
Dieses Jahr wurden die Comic-Stipendien der Deutschschweizer Städte Basel (Christoph Merian Stiftung), Luzern und Zürich zum 7. Mal ausgeschrieben. Das Hauptstipendium geht an Andreas Gefe (Zürich) und das Förderstipendium an Leonie Rösler (Luzern). Aufgrund der Pandemie-Situation findet keine öffentliche Übergabe der Stipendien statt.

21 Comic-Künstlerinnen und -Künstler haben sich für ein Hauptstipendium und ein Förderstipen-dium beworben. Die Jury vergibt die Stipendien an:

Juriert wurden die Arbeiten von:

  • Tatjana Erpen, (Vertretung Stadt Luzern)
  • Stephanie v. Harrach, Stadt Zürich Kultur, Ressort Literatur (Vertretung Stadt Zürich)
  • Jana Jakoubek, Künstlerische Leiterin Fumetto-Festival (Vertretung Fumetto)
  • Matthias Gnehm, Künstler/Illustrator
  • Katja Kolitzus, Alte Kaserne Winterthur, Comic-Galerie

Die Jury vergibt das Hauptstipendium an Andreas Gefe für das Projekt «Not a New York Love Story», welches er mit dem Comic Szenaristen Julian Voljo umsetzen wird. Im Zentrum dieser Geschichte steht ein um seine Lebensgefährtin trauernder Mann, der die Erlebnisse und die gemeinsame Vergangenheit zu bewältigen versucht. Die Geschichte lässt Andreas Gefe sehr viel Raum, seine zeichnerische Ausdrucksweise weiter zu entwickeln. Das Thema ist emotional, uni-versell und zeichnet sich durch grosszügige, stimmungsvolle Bilder aus.

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Andreas Gefe, "Not a New York Love Story"

Das Förderstipendium geht an Leonie Rösler für ihr Projekt «Wen kratzt AVA». Mit viel Feingefühl, Witz, Ironie und durch Verfremdung der Protagonistinnen und Protagonisten, zeichnet Leonie Rösler das Heranwachsen ihrer Schwester. Der Comic erzählt die Schlüsselmomente von Avas Leben: von der Geburt über die Schulzeit bis hin zur gescheiterten Aufnahme ins Gymnasium. Doch am Ende kommt irgendwie alles gut.

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Leonie Rösler, «Wen kratzt AVA»