Stadtmagazin 3/2019

Die Wohnraumpolitik im «Stadtmagazin» 3/2019

16. September 2019
Ein Zwischenbericht zeigt auf: Die Stossrichtungen und Massnahmen der städtischen Wohnraumpolitik haben sich bewährt. Und auch die Umsetzung der Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» ist auf gutem Weg: Bis 2024 sollen in der Stadt 600 zusätzliche gemeinnützige Wohnungen geschaffen werden.

Die Luzerner Stimmberechtigten haben 2012 entschieden, dass bis 2037 der Anteil gemeinnütziger Wohnungen in der Stadt Luzern 16 Prozent betragen soll. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren die Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen, damit dieses Ziel erreicht werden kann. Eine der wichtigsten Massnahmen war die Abgabe im Baurecht der städtischen Areale Obere Bernstrasse, Eichwaldstrasse, Industriestrasse und Hochhüsliweid. Allein auf diesen vier städtischen Arealen werden bis 2024 rund 450 gemeinnützige Wohnungen entstehen.

Für die Umsetzung der Initiative «Für zahlbaren Wohnraum» ist der Stadtrat auf Hilfe angewiesen. Eine zentrale Rolle spielen Wohnbaugenossenschaften und Stiftungen. Zudem will der Stadtrat den Austausch mit privaten Akteuren fördern. Wenn das Potenzial der städtischen Areale ausgeschöpft wird und wenn gleichzeitig die gemeinnützigen Bauträger weitere Immobilien erwerben sowie sanierungsbedürftige Siedlungen mit Neubauten oder Aufstockungen verdichtet werden, kann das Anliegen der Initiative erfüllt werden.

Weitere Themen in «Luzern – Das Stadtmagazin» 3/2019 sind unter anderen:

  • Stadt und Kanton Luzern beabsichtigen die Beiträge für die grossen Kulturbetriebe neu aufzuteilen.
  • Der Grosse Stadtrat entscheidet am 19. September über einen Kredit, damit Schulreisen und Klassenlager weiterhin durchgeführt werden können.
  • Ob es mehr Veloabstellplätze beim Bahnhof geben wird? Die Volksabstimmung über den Planungskredit für den Velotunnel Bahnhof findet am 20. Oktober statt.
  • Die Stadt unterstützt Quartierkräfte: Mit Know-how und Mitteln aus dem Projektpool Quartierleben.
  • Von August bis Oktober werden im Natur-Museum Pilze kontrolliert: 2018 wurden dabei 40 Kilogramm ungeniessbare, 7 Kilogramm giftige und gar 350 Gramm tödliche Pilze entdeckt.

Stadtmagazin Nr. 3/2019