Schulhaus Littau Dorf: Neue Wege bei der Planung

11. June 2019
Die Stadt Luzern geht neue Wege in der Schulhausplanung: Noch bevor die Planung für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Littau Dorf startet, werden Schülerinnen und Schüler, die Lehr- und Betreuungspersonen sowie die Quartierbevölkerung einbezogen. An Workshops werden ihre Anliegen und Wünsche für das sanierte und erweiterte Schulhaus gesammelt, diskutiert und nach Kriterien geordnet. Die konsolidierten Resultate werden in den Anforderungskatalog des Architekturwettbewerbs einfliessen.

Die Schulanlage Littau Dorf soll 2023 bis 2025 saniert und erweitert werden. Um einen Architekturwettbewerb durchführen und die Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage planen zu können, hat der Grosse Stadtrat im Mai 2019 einen Sonderkredit von 2,65 Mio. Franken bewilligt.  Der Architekturwettbewerb wird im Herbst 2019 gestartet. Dabei geht die Stadt Luzern neue Wege. Die Wünsche und Anregungen der Schülerinnen und Schüler, der Lehr- und Betreuungspersonen und auch jene der Quartierbevölkerung werden bestmöglich in die Planung einfliessen und Bestandteil des Wettbewerbsprogramms sein. 

Alle dürfen mitreden

Am Samstag, 15. Juni 2019, lädt Stadtpräsident Beat Züsli die Quartierbevölkerung, Quartierorganisationen, Vereine, das lokale Gewerbe und weitere Interessierte zu einem Ideenmorgen in die Aula des Schulhauses Littau Dorf ein. Dabei werden die Anliegen und die Wünsche für die anstehende Sanierung und Erweiterung des Schulhauses gesammelt, diskutiert und nach Kriterien geordnet. Auch die Schülerinnen und Schüler, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule können mitreden. Für sie führt die Stadt Luzern im Mai und Juni 2019 separate Workshops durch.

Mitten Im Dorf

Hintergrund für die breite Mitwirkung ist, dass sich die Schulanlage Littau Dorf – wie es der Name sagt – mitten im Dorf befindet. Sie ist nicht nur für die Lehrenden und Lernenden, sondern auch für das ganze Quartier ein zentraler Ort. Die Innenräume werden auch von Vereinen und Organisationen genutzt. Hier finden öffentliche Veranstaltungen statt, und der Aussenraum ist ein wichtiger Aufenthaltsraum für die Bevölkerung. Vom breiten Mitwirkungsverfahren profitieren aber auch die Architektinnen und Architekten, Planerinnen und Planer. Sie erhalten von den Nutzerinnen und Nutzer wichtige Informationen, die helfen sollen, eine Schulanlage zu realisieren, die ein optimales Lernumfeld bietet und gleichzeitig ein wichtiger Identifikationsort für ein lebendiges Quartier ist.