Aktionsplan Fuss- und Veloverkehr

Den Fuss- und den Veloverkehr konsequent fördern

4. Dezember 2018
Der Stadtrat unterbreitet dem Grossen Stadtrat die Aktionspläne Fuss- und Veloverkehr. Darin zeigt der Stadtrat, wie er den Fuss- und den Veloverkehr in den nächsten Jahren konsequent fördern will.

Der Grosse Stadtrat hat im September 2018 die überarbeitete Mobilitätsstrategie der Stadt Luzern zustimmend zur Kenntnis genommen. Zentraler Aspekt der Strategie ist die Förderung der umweltfreundlichen und platzsparenden Verkehrsmittel. Neben dem öffentlichen Verkehr leisten das Zufussgehen und das Velo einen immer wichtigeren Beitrag zur Aufrechterhaltung der notwendigen Mobilität. In Aktionsplänen zeigt der Stadtrat auf, wie er den Fuss- und den Veloverkehr in den nächsten Jahren konsequent fördern will.

Durchgängige Wegnetze

Während für den Fussverkehr die Aufenthaltsqualität und die direkten Wege von grosser Wichtigkeit sind, sind es beim Veloverkehr vor allem ein durchgehendes, sicheres Radwegnetz und genügend Abstellplätze an den Zielorten. Um Netzlücken zu eliminieren und durchgängige Wegnetze zu schaffen, will der Stadtrat die kommunalen Richtpläne Fussverkehr und leichter Zweiradverkehr überarbeiten.

Kleinere Infrastrukturmassnahmen

Der Stadtrat stützt die Förderung des Fuss- und des Veloverkehrs auf den drei Säulen Infrastruktur, Dienstleistungen und Kommunikation ab. Die grösseren Infrastrukturprojekte wie beispielsweise die Neugestaltung der Bahnhofstrasse oder die Projektierung und Umsetzung einer neuen Velostation sind eigene Projekte, deren Baukredite separat vom Grossen Stadtrat beschlossen werden. Die Aktionspläne Fuss- und Veloverkehr beinhalten deshalb vor allem Planungsaufgaben und kleinere Infrastrukturmassnahmen wie zum Beispiel ein Fuss- und Radweg entlang der Kleinen Emme oder Verbesserungen bei der Veloverbindung von der Bruchstrasse zur St.-Karli -Brücke.

Bike-Sharing und Kampagnen

In den Bereichen Dienstleistungen und Kommunikation sind in den Aktionsplänen Massnahmen aufgeführt, die das Verkehrsverhalten positiv beeinflussen sollen. Dazu gehören die Förderung von Bike-Sharing-Angeboten oder Kampagnen, die das Miteinander der Verkehrsarten und die gegenseitige Rücksichtnahme von Velofahrenden und Fussgängerinnen und Fussgängern fördern.

3,35 Mio. Franken

In den Aktionsplänen Fuss- und Veloverkehr sind Massnahmen im Umfang von 5 Mio. Franken aufgeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt beantragt der Stadtrat allerdings lediglich 3,35 Mio. Franken, um die Massnahmen der ersten Priorität umzusetzen. Für den Fussverkehr sind 1,2 Mio. und für den Veloverkehr 2,15 Mio. Franken reserviert.