Verzögerung bei Hundefreilaufzone am Tribschenhorn

7. September 2018
Im Gebiet Tribschenhorn soll als Pilotprojekt die dritte Hundefreilaufzone der Stadt Luzern eingerichtet werden. Die Umsetzung verzögert sich, da gegen die Baubewilligung Beschwerde vor Verwaltungsgericht erhoben worden ist.

Die Haltung von Hunden in der Stadt Luzern führt gelegentlich zu Kritik. Deshalb hat eine Arbeitsgruppe der Stadt Massnahmen erarbeitet, die vom Stadtrat abgesegnet wurden. Eine davon betrifft die Einrichtung einer Hundefreilaufzone im Gebiet Tribschenhorn, unterhalb des Richard Wagner Museums. Die Hundefreilaufzone ist, analog zur Zone am Churchillquai, als zweijähriges Pilotprojekt angedacht. Aktuell gilt auf dem Tribschenhorn ein Leinenzwang für Hunde. Dieses Projekt hätte im Herbst 2018 realisiert werden sollen. Nun verzögert es sich, da gegen die Baubewilligung eine Beschwerde vor Verwaltungsgericht erhoben worden ist.

Die Stadt ist zuversichtlich, dass auch die dritte Hundefreilaufzone ein Erfolg wird. Dabei stützt sie sich auf die bislang positiven Erfahrungen mit der Hundewiese am Churchillquai. Diese ist im Frühling 2017 eingerichtet worden. Die erste Hundefreilaufzone auf der Allmend gibts schon länger, auch sie hat sich bewährt.

Aus Sicht der Stadt Luzern, der Luzerner Polizei und der IG Hundewiese Luzern hat sich die Situation am Churchillquai verbessert. Dies zeigt die Auswertung des Monitorings. Die Nutzungskonflikte konnten entschärft werden. Erkannt ist, dass bei einzelnen Punkten (Beschilderung, Abgrenzung) Verbesserungspotenzial besteht. Im Frühling 2019 werden die Ergebnisse aus dem Monitoring ausgewertet. Anschliessend wird entschieden, ob die Hundefreilaufzone definitiv eingerichtet wird, Anpassungen notwendig sind oder ob sie aufgehoben werden soll.

Hier noch der Link zum Flyer der Stadt Luzern «Hund und Mensch in der Stadt - So klappt das friedliche Nebeneinander»