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Objekt des Monats


Krematoriumsstützmauer vor und nach der Sanierung
Die Stützmauer vor (oben) und nach der Sanierung (unten).


Sanierung der Stützmauer des alten Krematoriums im Friedhof Friedental

Am nördlichen Rand der eindrücklichen Park- und Friedhofsanlage Friedental sitzt auf einem terrassierten Plateau das alte, eindrücklich gestaltete Krematorium, zwischen 1923 und 1926 gebaut von Albert Froelich. Die anstehenden Massnahmen betrafen aber nicht das weithin sichtbare Krematorium, sondern die bereits 1913 gebaute, denkmalpflegerisch ebenfalls anspruchsvolle  Stützmauer südlich, unterhalb des Krematoriums. Die insgesamt 95 Meter lange und bis viereinhalb Meter hohe Stützmauer mit den seitlichen Treppenaufgängen wies bereits zahlreiche Schäden und Flickstellen auf. Eine jüngste Untersuchung ergab, dass die Bauchungen, Feuchtigkeitsstellen und Ausbrücke auf schwerwiegende Schäden innerhalb der Mauer auf massive Degeneration des Fugenmörtels zurückzuführen war. Die zerfallenen Mörtelfugen führten zum Verlust des Verbundes zwischen den einzelnen Steinen, was wiederum die Statik beeinträchtigte und den ungewünschten Feuchtigkeitstransport begünstigte. Die Folge waren einsturzgefährdete Ausbauchungen und nasse Mauerstellen.
Die unumgänglichen Sanierungsarbeiten mussten rasch erfolgen. Die wichtigsten Massnahmen waren:

-Entfernen der jüngeren, ungenügenden Flickstellen.
-Abtragen und neu Aufschichten der Bereiche mit Ausbauchungen in den statisch erforderlichen Bereichen (zirka 25% der gesamten Mauerfläche)
-Festigen der restlichen Stützmauerbereiche
-Ersatz der unpassenden Steine aus einer früheren Sanierung
-Lokaler Ersatz von verwitterten Steinen
-Entfernen des Bewuchses
-Richten und teilweise ersetzen der oben aufliegenden Kunststeinplatten
-Verlegen und integrieren einer Sickerleitung auf der Stützmauerrückseite in einer Tiefe von ca. 50 cm

Dank des umfassenden Überprüfungsberichts, dem ausgefeilten Instandsetzungskonzepts und der fachkundigen Ausführung der Sanierungsmassnahmen der Firma ewp bucher dillier AG Luzern konnte die Stützmauer des alten Krematoriums vor noch grösseren Schäden bewahrt werden. Die Mauer zeigt sich heute wieder in ihrem ursprünglichen, einheitlichen Bild. Störende Elemente wie fremde Steine, materialfremde Fugenmörtel, notfallmässige Flickstellen und Schäden im Allgemeinen konnten entfernt oder behoben werden.
(RC)

Bauherrschaft: Stadt Luzern, Tiefbauamt
Erstellungsjahr: 1913
Mitarbeit: ewp bucher dillier AG Luzern
Bauuntersuch: ewp bucher dillier AG Luzern, Michael Amsler
Fotografie: ewp bucher dillier AG Luzern, Michael Amsler

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