Willkommen auf der Website der Gemeinde Stadt Luzern



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken Alt+5 PDF von aktueller Seite erzeugen Alt+6 Seite vorlesen Alt+7
Deponieerweiterung
Kontakt
Stadtentwicklung
Hirschengraben 17
6002 Luzern
Kontaktformular
041 208 85 72
Kontakt
Bereich Raumentwicklung
Hirschengraben 17
6002 Luzern
Kontaktformular
041 208 85 72


 

Teilrevision Deponiezonen Littau


Die zwei Deponien für Inertstoffe und Bauabfälle auf dem Littauerberg sollen erweitert werden. Dazu braucht es eine Zonenplanänderung. Die Teilrevision der Deponiezonen Littau wurden vom Grossen Stadtrat mit B+A 20/2015 vom 24. September 2015 beschlossen und vom Regierungsrat mit Entscheid Nr. 721 vom 5. Juli 2016 genehmigt. Gleichzeitig wurde die Baubewilligung für die Deponie Neubüel erteilt. Die Genehmigung der Deponiezone Huob/Neumatt wurde zurückgestellt. Die Zone Huob/Neumatt wird zusammen mit der Baubewilligung der Deponie Huob/Neumatt voraussichtlich im Herbst 2016 genehmigt.

Im Kanton Luzern gibt es elf Deponien für Aushubmaterial und acht Deponien für Inertstoffe und Bauabfälle. Während die Deponien für Aushubmaterial mindestens weitere zehn Jahr unverschmutztes Erdreich aufnehmen können, zeigen Berechnungen des Kantons, dass es für Inertstoffe (unter anderem Geschiebe aus Gewässer, Strassensplit, Flachglas, Asche) und Bauabfälle (unter anderem Beton, Ziegel, Glas, Mauerabbruch, Strassenaufbruch) zusätzliche Volumen braucht. Deshalb sollen die beiden Deponien auf dem Littauerberg erweitert werden.

Die Deponie Büel ist aufgefüllt und wird bis Ende 2016 / Anfang 2017 rekultiviert. Die Deponie Spitzfluhhof wird bis 2018 aufgefüllt sein. Die Erweiterung Neubüel hat eine Fläche von 100‘000 Quadratmetern und ermöglicht es, in den nächsten 10 bis 16 Jahren Inertstoffe und Bauabfälle zu deponieren. Die Deponie Huob/Neumatt wird um 140‘000 Quadratmeter erweitert. Damit können dort weitere 19 Jahre Inertstoffe und Bauabfälle deponiert werden. Die Erweiterungen und die Entschädigungen an die Grundeigentümer müssen durch die privaten Deponiebetreiber bezahlt werden.

Damit die beiden Deponien erweitert werden können, braucht es eine Anpassung des Zonenplans. Über diese Umzonung wird der Grosse Stadtrat voraussichtlich im Sommer 2014 entscheiden.

Verkehrssicherheit erhöhen

Die Stadt Luzern hat die Bevölkerung bereits am 24. April 2012 erstmals über die Projekte informiert. Aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung und vom Kanton wurden die Projekte angepasst. So wurde die Deponie Neubüel um fast zwei Hektaren reduziert. Ein Teil der bereits aufgefüllten Deponie Büel soll zudem in die Landwirtschaftszone umgezont werden. Mit einem neuen Rad-, Gehweg im Bereich der Deponien und deren Zufahrten wird die Verkehrssicherheit auf der westlichen Bergstrasse deutlich erhöht. Geplant ist auch, den  Moosbach sowie den Zufluss zum Rotbach offenzulegen. Die Stadt konnte der Pächterfamilie des städtischen Grundstückes Neumatt zudem einen Ersatzbetrieb anbieten, den sie im Frühling 2014 beziehen kann.


Seite drucken   Seite als PDF



        was ist das?