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An der Industriestrasse soll ein lebendiges Wohn- und Arbeitsquartier entstehen
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Industriestrasse


Die Kooperation Industriestrasse Luzern – Genossenschaftsverband, die aus fünf gemeinnützigen Luzerner Wohn- und Baugenossenschaften besteht, will auf dem städtischen Areal an der Industriestrasse eine innovative Bebauung für Wohnen, Arbeiten und Kulturrealisieren. Die Stadt hat mit der Kooperation den Baurechtsvertrag für die Abgabe des städtischen Grundstückes verhandelt, über den der Grosse Stadtrat voraussichtlich am 21. April 2016 entscheidet.

Am 23. September 2012 haben die Stimmberechtigten der Stadt Luzern die Initiative „Ja zu einer lebendigen Industriestrasse“ angenommen. Der Initiativtext besagt, dass die Stadt ihr Areal an der Industriestrasse einem gemeinnützigen Wohnbauträger im Baurecht abgeben muss. Der Stadtrat hat im September 2014 eine Ausschreibung gestartet, an der die Kooperation Industriestrasse trotz der schweizweiten Ausschreibung als einzige Bewerberin teilgenommen hat. In ihr vertreten sind die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern (abl), die Baugenossenschaft Wohnwerk Luzern, die Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse Luzern (GWI), die Liberale Baugenossenschaft Sternmatt-Tribschen Luzern und die Wogeno Luzern.

Der Stadtrat hat mit der Kooperation Industriestrasse Luzern einen Baurechtsvertrag aus-gehandelt, über den der Grosse Stadtrat voraussichtlich am 21. April 2016 entscheidet. Das Baurecht über die Grundstücke an der Industriestrasse wird der Kooperation bis 31. Dezember 2096 eingeräumt. Die Kooperation soll der Stadt Luzern dafür einen einmaligen Baurechtszins von 11,02 Mio. Franken bezahlen. Der Stadtrat will diesen Betrag für die Vorfinanzierung von Schulinfrastruktur verwenden. Gleichzeitig beantragt er beim Parlament einen Kredit von 350‘000 Franken für den Rückbau von schadstoffbelasteten Gebäudeteilen und für die Entsorgung von verschmutztem Aushubmaterial.


An der Industriestrasse soll ein lebendiges Wohn- und Arbeitsquartier mit einer eigenständigen Identität und bezahlbaren Wohnungen entstehen. Im Baurechtsvertrag ist festgehalten, dass der Anteil an Familienwohnungen mindestens 50 Prozent betragen muss. Das Gebäude an der Industriestrasse 9 muss erhalten bleiben. Das sogenannte Chäslager, das heute zu Kultur- und Wohnzwecken genutzt wird, ist im Bauinventar als erhaltenswert eingetragen. Die künftige Bebauung an der Industriestrasse muss zudem die Kriterien für das 2000-Watt-Gesellschaft-Zertifikat erfüllen. Zudem ist im Baurechtsvertrag eine Duldungspflicht der Gassenküche festgehalten. 

Die Kooperation Industriestrasse geht davon aus, dass auf dem Areal rund 160 Wohnungen und 200 Arbeitsplätze realisiert werden können. Hinzu kommen Ateliers, eine Beiz und ein Gemeinschaftsraum, in dem auch Veranstaltungen stattfinden sollen. Die fünf Wohn-und Baugenossenschaften sind bereit, 110 bis 130 Millionen Franken zu investieren. Stimmt der Grosse Stadtrat dem Baurechtsvertrag zu, will die Kooperation 2017 einen Wettbewerb durchführen. In der Wettbewerbsjury wird mindestens eine Fachperson aus der städtischen Verwaltung Einsitz nehmen. Vorgesehen ist, das Areal ab 2019 in zwei Etappen zu bebauen, sodass zwischen 2021 und 2024 die Gebäude bezogen werden können.

Der Stadtrat ist überzeugt, mit der Baurechtsnehmerin Kooperation Industriestrasse Luzern – Genossenschaftsverband eine gute Lösung vorzulegen. Der Verbund der fünf Wohnbau-genossenschaften ist innovativ und schweizweit einmalig.
Es zeigt das Engagement der Wohnbaugenossenschaften in Luzern deutlich. Die Abgabe des städtischen Areals ist zudem ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der städtischen Wohnraumpolitik. Im Juni 2012 haben die Luzerner Stimmberechtigten die Initiative „Für zahlbaren Wohnraum“ gutgeheissen. Sie verpflichtet den Stadtrat, den Anteil gemeinnütziger Wohnungen am gesamtstädtischen Wohnungsbestand innert 25 Jahren von aktuell zirka 13 auf 16 Prozent zu erhöhen. Dies entspricht voraussichtlich rund 2‘300 zusätzlichen gemeinnützigen Wohnungen.


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