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Mehr Sicherheit im Bahnhof Luzern
 

Bahnhof-Patenschaft Luzern


Bahnhöfe sind nicht nur Mobilitätsdrehscheiben, sondern auch bedeutende Orte des sozialen Lebens unserer Gesellschaft. Damit Menschen jederzeit mit einem guten Gefühl den öffentlichen Verkehr benutzen oder am Bahnhof einkaufen können, reichen eine moderne Infrastruktur und hoch stehende Transportleistungen nicht aus. Die Kundinnen und Kunden müssen sich am Bahnhof sicher und wohl fühlen.

Um dies zu gewährleisten, rufen die Stadt Luzern und die SBB zusammen das Projekt „Bahnhof-Patenschaft“ ins Leben, das im Frühjahr 2010 gestartet werden soll. Dieses Projekt ist Teil des Präventionsprogramms RailFair und hat zum Ziel, mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl im Bahnhof Luzern zu steigern. Weitere Projektpartner sind die vbl, die Securitrans, die Zentralbahn und die bls.

Engagierte Personen gesucht
Zur erfolgreichen Durchführung suchen die SBB und die Stadt Luzern noch engagierte Frauen und Männer ab 18 Jahren, die sich als Patin oder als Pate zur Verfügung stellen und gemeinsam für ein gutes Klima am Bahnhof Luzern sorgen wollen. Patinnen und Paten arbeiten ehrenamtlich. Von Seiten der Transportunternehmungen erhalten sie als Zeichen der Anerkennung pro 10 Einsatzstunden Gutscheine.

„Hin- statt wegschauen“
Durch bewusste Präsenz der Bahnhof-Patinnen und -Paten erhöht sich das subjektive Sicherheitsgefühl der Passantinnen und Passanten im Bahnhof. Das Risiko für Straftaten und Vandalismus vermindert. Bahnhof-Patinnen und -Paten machen Personen auf mögliches Fehlverhalten aufmerksam uns sensibilisieren diese für ein verantwortungsbewusstes Verhalten. Sie leisten aber auch kleine Hilfestellungen für Kundinnen und Kunden, zum Beispiel beim Fahrplanlesen oder beim Billetbezug am Automaten. Die Kompetenzen sind klar abgegrenzt. Bahnhof-Patinnen und -Paten arbeiten eng zusammen mit den Sicherheitskräften der SBB (Bahnpolizei, Securitrans), der städtischen SIP (Sicherheit Intervention Prävention) sowie der Luzerner Polizei. Die persönliche Sicherheit der Patinnen und Paten steht im Vordergrund. Die Einsätze erfolgen vorwiegend morgens und abends im Zweierteam. Die Einsatzdauer und der Einsatzzeitpunkt variieren je nach den persönlichen Möglichkeiten der Projektmitarbeitenden.

Vielseitiges Ausbildungsprogramm
Zukünftige Bahnhof-Patinnen und -Paten werden an insgesamt sechs Tagen durch erfahrene Fachleute der beteiligten Unternehmungen und Organisationen sowie des Schweizerischen Roten Kreuzes auf ihre Aufgabe vorbereitet. Nach erfolgter Schulung in den Bereichen Kommunikation, Sozialkompetenz und Prävention sowie der Vermittlung von betrieblichen Kenntnissen erhalten sie eine Kursbestätigung. Weiter besteht die Möglichkeit, einen Nothelferkurs zu absolvieren.
Bahnhof-Patinnen und -Paten leisten einen Dienst für die Allgemeinheit und werden dafür auch Dank und Anerkennung aus der Bevölkerung erhalten. Und es ist eine Gelegenheit, Neues zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und die eigene Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit weiterzuentwickeln – Dinge, die sowohl im Privatleben als auch im Beruf wertvoll sind.

Weitere Infos sowie Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter www.sbb.ch/railfair, per E-Mail railfair@sbb.ch oder Telefon 051 220 38 90

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