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Jetzt Bäume und Sträucher zurückschneiden!

Bevor das üppig wachsende Grün von privaten Grundstücken in den Trottoir- oder Strassenraum hineinragt, müssen Grundeigentümer ihre Pflanzen zurückschneiden. Grünabfuhr und Häckseldienst helfen dabei, das Schnittgut sinnvoll zu verwerten.

Die vielen Bäume, Parkanlagen und Grünflächen in der Stadt Luzern steigern unsere Lebensqualität erheblich. Allein auf öffentlichem Grund werden zirka 12‘000 Bäume und knapp 1,5 Millionen Quadratmeter Rasen, Wiesen, Hecken, Rabatten und Pflanzungen von den Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei gehegt und gepflegt. Das regelmässige Zurückschneiden ist ein fester Bestandteil der jährlichen Unterhaltsarbeiten. Zum frühzeitigen Rückschnitt ihrer Pflanzen sind auch die Eigentümerinnen und Eigentümer von Liegenschaften – oder deren Verwaltungen – verpflichtet.

Der „lichte“ Raum
Pflanzen auf privaten Grundstücken dürfen das sogenannte Lichtraumprofil ausserhalb der Liegenschaftsgrenzen nicht tangieren. So heisst der „lichte Raum“ über den Trottoirs und den Strassen, der von sämtlichen Gewächsen frei gehalten werden muss. Das Lichtraumprofil beträgt – senkrecht ab der Grundstücksgrenze gemessen – 2,50 Meter über den Trottoirs und Fusswegen und 4,80 Meter über den Strassen. Diese Mindestmasse dürfen auch dann nicht unterschritten werden, wenn sich die Äste bei Schneefall oder Regen nach unten biegen. Das Strassengesetz des Kantons Luzern verpflichtet die Grundeigentümer zum rechtzeitigen Rückschnitt ihrer Pflanzen. Unterlassen sie dies, ist diese Arbeit von der Strassenverwaltungsbehörde auf Kosten der Grundeigentümer zu veranlassen. Daher ist es sinnvoll, wenn der erforderliche Rückschnitt frühzeitig, regelmässig und vor allem grosszügig vorgenommen wird.

Häckseldienst...
Nach dem Rückschnitt geht es an die Verwertung des Schnittguts. Die Grundeigentümer in der Stadt Luzern haben die Wahl zwischen dem Häckseldienst und der Grünabfuhr. Der Häckseldienst ist für alle diejenigen geeignet, bei denen eine grössere Menge von verholztem Astmaterial anfällt und die Verwendung für das anfallende Häckselgut haben. Wer im eigenen Garten kompostiert, ist auf Häckselmaterial angewiesen: Die Holzstückchen schaffen Lufträume im Komposthaufen und verhindern damit sauerstofffreie Zonen, in denen sich Fäulnisherde bilden können. Häcksel eignet sich ausserdem zur Bodenbedeckung (Mulchschicht) und zum Anlegen von Gartenwegen oder Pfaden zwischen den Gemüsebeeten. Vom 17. Oktober bis zum 9. November 2016 nimmt das Abfalltelefon Stadt Luzern die Anmeldungen für die Häckseltour im Herbst entgegen (siehe Kasten).

...oder Grünabfuhr
Wer keinen Bedarf an Holzhäckseln hat oder in wessen Garten vor allem unverholztes Pflanzenmaterial anfällt, stellt das Schnittgut entweder gebündelt (Länge: max. 1,50 Meter, Gewicht: max. 25 kg) oder im Grüncontainer (siehe Abfuhrplan) für die Grünabfuhr bereit. Astbündel werden übrigens nach der Anlieferung im Kompostierwerk ebenfalls gehäckselt und dienen dort als Strukturmaterial bei der Kompostierung. Ob Häckseldienst oder Grünabfuhr: In jedem Fall entsteht aus den verholzten Gartenabfällen nützliches Häckselgut, das im Laufe der Zeit wieder zu Erde wird und damit den natürlichen Kreislauf schliesst.

Für stadtspezifische Fragen stehen Ihnen die Internetseite www.abfall.stadtluzern.ch, der Abfuhrplan oder das Abfalltelefon Stadt Luzern 041 208 78 70 zur Verfügung.

Stadt Luzern
Strasseninspektorat
Industriestrasse 6
6005 Luzern
Telefon: 041 208 78 81
Telefax: 041 208 78 89
E-Mail: othmar.fries@stadtluzern.ch
Internet: www.abfall.stadtluzern.ch


Häckseltour Herbst
Rechtes Ufer:                                       14./15./16. November
Littau und Reussbühl:                          17./18. November
Linkes Ufer:                                         21./22./23. November

Anmeldungen beim Abfalltelefon Stadt Luzern (041 208 78 70) vom 17. Oktober bis zum 9. November 2016. Bitte teilen Sie uns dabei die ungefähre Menge des vorhandenen Schnittguts mit.

Weitere Informationen:
  • Jeder Liegenschaft in der Stadt Luzern, die einen Kompostplatz betreibt oder das Häckselgut im Garten verwenden kann, steht der Häckseldienst einmal pro Halbjahr (Frühling/ Herbst) zur Verfügung. Es wird kein Häcksel abgeführt.
  • Es wird nur Material gehäckselt, das sich zum Kompostieren eignet (verholztes Astwerk bis 12 cm Durchmesser).
  • Das zum Häckseln bestimmte Material muss in unmittelbarer Nähe des Häckselplatzes gut geordnet bereitgestellt werden. Die Zufahrt für den Lastwagen mit der Häckselmaschine muss gewährleistet sein.
  • Die Kosten der Anfahrt zur Liegenschaft sowie der ersten halben Stunde des Häckseldienstes gehen zulasten der Stadt. Der weitere Aufwand ist von der Auftraggeberin oder vom Auftraggeber zu tragen (pro angebrochene Viertelstunde Fr. 42.–).
Der Häckseldienst wird im Auftrag des Strasseninspektorats der Stadt Luzern von der Firma Burri & Achermann Gartenbau AG, Inwil, ausgeführt.

Datum der Neuigkeit 12. Okt. 2016
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