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Natur im Siedlungsraum

Lebenswerte Grünflächen trotz innerer Verdichtung

Die Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) fördert in einem gemeinsamen Projekt mit der Stiftung Natur & Wirtschaft die Natur im Siedlungsraum. Durch das Kooperationsprojekt sollen neue Akteure für eine naturnahe Gestaltung ihrer Grünflächen gewonnen werden. In der Region Luzern werden mehr qualitativ hochwertige Naturflächen auf Wohn- und Firmenarealen entstehen.

Infolge der zunehmenden inneren Verdichtung nimmt der Nutzungsdruck im Siedlungsraum stetig zu, damit steigt auch der Druck auf die Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. Viele der letzten grünen Bastionen im Siedlungsgebiet bestehen aus eintönigem Grün und sind für Mensch und Tier unattraktiv. Damit die Biodiversität in der Schweiz langfristig erhalten bleibt, lancierte der Bund 2012 die „Strategie Biodiversität Schweiz“. Eines der Ziele der Strategie ist es, über eine qualitative Aufwertung und bessere Vernetzung der Grünräume die Biodiversität im Siedlungsraum zu fördern.

Mehr Natur im Siedlungsraum
Mit dem Projekt „Natur im Siedlungsraum“ hat sich die Regionalkonferenz Umweltschutz zusammen mit der Stiftung Natur & Wirtschaft das Ziel gesetzt, auf regionaler Ebene aktiv zu werden. Es werden wichtige Akteure im Immobilienbereich (Investoren, grosse Grundeigentümer, Baugenossenschaften usw.) angesprochen mit dem Ziel, sie für die naturnahe Gestaltung ihrer Wohn- und Gewerbearealen zu gewinnen. Die so entstehenden Naturflächen sollen hochwertige Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt bieten und dazu beitragen, spannende Naturerlebnisflächen im menschlichen Umfeld zu erhalten und zu fördern.

Lebensqualität für Mensch und Tier
Ästhetisch und strukturell abwechslungsreich gestaltete Naturräume sind nicht nur ein Gewinn für die Biodiversität in dichten Siedlungsräumen. Sie sind auch für die Lebensqualität der hier lebenden Menschen von zentraler Bedeutung. Im stark versiegelten Siedlungsraum werden die Natur und deren Lebensrhythmus durch lebendige und naturnahe Grünflächen wieder vermehrt erfahrbar. Die Vielfalt und Ungezwungenheit solcher Naturräume sind eine Freude für Auge und Geist und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden der Bevölkerung aus. Eine naturnahe Flächengestaltung weckt zudem das Bewusstsein für die Bedeutung der natürlichen Vielfalt.

Auszeichnung für Pioniere
Die Stiftung Natur & Wirtschaft steht für eine bereichernde Gestaltung der Naturräume im Siedlungsgebiet. Sie zeichnet besonders wertvoll gestaltete Firmen- und Wohnareale aus und unterstützt Bauherren, Architekten und andere Interessierte bei der Planung naturnaher Areale. Bisher wurden mehr als 38 Millionen Quadratmeter Naturfläche zertifiziert und damit vielfältiges und ökologisch wertvolles Grün in den Siedlungsraum der Schweiz gebracht. Die Stiftung ist somit eine starke Partnerin für die Förderung von mehr Biodiversität im Siedlungsraum der Agglomeration Luzern.

Die Regionalkonferenz Umweltschutz

Die Regionalkonferenz Umweltschutz (RKU) ist ein regelmässiges Treffen der für das Ressort Umwelt verantwortlichen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der folgenden 10 Gemeinden der Agglomeration Luzern:
Adligenswil, Dierikon, Ebikon, Emmen, Horw, Kriens, Küssnacht a.R., Luzern, Meggen, Udligenswil.

Stadtrat Adrian Borgula ist Präsident der RKU. Das Sekretariat wird durch die Dienstabteilung Umweltschutz der Stadt Luzern geführt.
Die RKU-Gemeinden koordinieren ihre Tätigkeit im Umweltbereich, führen gemeinsame Projekte durch und nehmen zu umweltrelevanten Vorlagen Stellung. Acht RKU-Gemeinden tragen das Label Energiestadt.


Von der Stiftung Natur & Wirtschaft zertifiziertes Areal in Luzern.
 

Dokument Medienmitteilung (pdf, 50.4 kB)


Datum der Neuigkeit 11. Apr. 2016

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