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Arbeitsintegration: Die Stadt führt ReFIT definitiv ein

Wieder fit werden für den Arbeitsmarkt – dieses Ziel verfolgt die Stadt mit dem Arbeitsintegrationsprogramm ReFIT. Ein Team von zehn Sozialhilfeempfängern arbeitet für das städtische Tiefbauamt – mit Erfolg. Seit dem Projektbeginn 2014 haben 35 Personen teilgenommen, mehr als die Hälfte davon hat eine Anstellung gefunden. Sei es als Fest-, Lehr, Praktikumsstelle, befristet oder auf Abruf. Deshalb hat die Stadt ReFIT auf Anfang 2017 definitiv eingeführt. Parallel dazu bietet sie schon seit zehn Jahren auch noch in anderen Bereichen der Stadtverwaltung 25 Arbeitsplätze für Sozialhilfeempfänger an.

Sie pflegen Wanderwege, reinigen Verkehrstafeln, verteilen Informationen oder montieren Sitzbänke – die zehn Mitarbeitenden von ReFIT leisten vielfältige Einsätze. ReFIT ist ein Programm zur Arbeitsintegration, welches die Stadt Luzern Mitte 2014 als Pilotprojekt gestartet hat. Jeweils zehn Personen, die wirtschaftliche Sozialhilfe beziehen, arbeiten während eines Jahres gemeinsam als Team für das städtische Tiefbauamt.

Auf Januar 2017 führte die Stadt ReFIT definitiv ein. „Das Programm ist ein Erfolg. Es ist schön zu sehen, wie sich die Teilnehmer engagieren und diese Chance nutzen möchten“, sagt Adrian Borgula, Direktor Umwelt, Verkehr und Sicherheit. Die Betroffenen erhalten eine Chance, wieder ins Berufsleben einzusteigen und etwas für das Gemeinwohl leisten zu können. Die Stadt profitiert, weil die Arbeit des ReFIT-Teams für das Tiefbauamt von grossem Nutzen ist. Zwar ist mit der Betreuung der zehn Teilnehmenden auch ein gewisser Mehraufwand fürs Tiefbauamt verbunden. "Aber den nehmen wir gerne auf uns. Auf diese Weise können wir auch, zusammen mit der Privatwirtschaft, Verantwortung gegenüber Personen übernehmen, die betreffend beruflicher Integration auf Unterstützung angewiesen sind", sagt Adrian Borgula.

„Arbeitsintegrationsmassnahmen anzubieten ist ein gesellschaftlicher Gewinn und kann vermeiden, dass die betroffenen Menschen noch stärker aus dem Arbeitsmarkt und der Gesellschaft ausgegrenzt werden“, ergänzt Sozialdirektor Martin Merki. Das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit habe zugenommen, die Investitionen in die Arbeitsintegration seien deshalb wichtig. „Wer einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt findet, entlastet die Sozialhilfe“, so Merki weiter.

Seit Projektbeginn vor gut zweieinhalb Jahren haben 35 Personen einen Einsatz bei ReFit geleistet. Per Ende März 2017 haben drei davon eine Lehrstelle gefunden, vier eine Festanstellung, 13 haben nach Abschluss des Programms in einer befristeten Anstellung begonnen oder arbeiten auf Abruf.

Mit der definitiven Einführung von ReFIT auf Anfang 2017 werden weiterhin bis zu 10 Menschen, die Sozialhilfe beziehen, gemeinsam im Team jeweils befristet während eines Jahres beim Tiefbauamt arbeiten. Die Stadt stärkt damit ihre ausgewiesenen Bemühungen im Bereich Arbeitsintegration und bietet Menschen Hilfe zur Selbsthilfe.

Mit ReFit führt die Stadt Luzern das zweite Arbeitsintegrationsprogramm ein. Vor zehn Jahren wurde mit FIT das erste Programm lanciert, damals mit dem Ziel, die Arbeitsintegration systematisch zu betreiben. FIT bietet jährlich rund 25 Einzelarbeitsplätze in verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung oder städtischen Betrieben an, beispielsweise in den städtischen Alters- und Pflegeheimen oder an den Schulen. In den vergangenen sechs Jahren fanden 34 FIT-Teilnehmende eine Festanstellung, acht eine Lehrstelle. FIT wird wie bislang weitergeführt.
Das Team ReFIT montiert eine Sitzbank.
 

Dokument Medienmitteilung (pdf, 45.7 kB)


Datum der Neuigkeit 15. Mai 2017

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